Stoßfänger

 

Die Stoßfängerverkleidungen sind beide in einem helleren Lack beschichtet, wie wir es aus der Serie kennen und auch die Oberfläche zeigt sich glatt und glänzend, entgegen der seidenmatten Decklackschicht der späteren Serienmodelle. Wobei hier noch anzumerken ist, dass die ersten Serienfahrzeuge (VIN ab 00500) in Glanz und einem dunkleren Metalliclack beschichtet waren.

Der hintere Stoßfänger von PILOT21 zeigt noch nicht die prägnate DELOREAN Prägung im linken Bereich der schwarzen Prallfläche. Auch sind noch keine Bohrungen zur Befestigung eines Kennzeichens oder des später für die Auslieferung der Serienfahrzeuge verbauten Zierrahmen angebracht. Löcher zur Befestigung der Kennzeichenleuchten sucht man ebenfalls vergebens.

Nr 4  6600 gr.  D20  30.5.80

 

links: PILOT21                                                                                              rechts: Serie

Gewindebolzen sind noch in höherer Stückzahl eingegossen wie in der späteren Serienfertigung und an

der Unterkante der Verkleidung ist noch eine zusätzliche,  nach innen überstehende Kante angegossen.

 

Der Stoßfängerträger hinten ist in Form und Farbe noch fernab der späteren Serienversion, doch erfüllt auch das in hellgrau durchgefärbtem GFK gefertigte Teil hier an PILOT21 seinen Zweck. Der hintere Stoßfänger ist noch nicht mit den in der Serie verwendeten jeweils rechts und links innen am hinteren Ende des Motorraums angeordneten Metallwinkel befestigt und der Träger ist noch nicht für die Verwendung eines Motorklappenschloßes vorgesehen. Die etwas hemdsärmelig herausgesägten rechteckigen Aussparungen rechts und links dienten wohl als Zugang zu den Anschlußsteckern der Heckleuchten und stehen wohl in keinem Zusammenhang mit der Funktion von PILOT21 als Testwagen für Abgastests. Ein weiteres Indiz, dass die Entwicklungsstufe 21 / unser PILOT21 aus mind. einer früheren Entwicklungsstufe hervorgegangen ist.

 

Zur Fixierung der Stoßfänger wurde an PILOT21 sowohl hinten als auch vorne schon mal tief und beinhart in die Blechschraubenkiste gegriffen.

 

 

Die vordere Verkleidung wirkt optisch in Form und Bauart wie ein ganz normaler Serienstoßfänger und auch nach dem Abbau sind keine Besonderheiten erkennbar. Die Halteleiste oben ist jedoch noch eindeutig als in Handarbeit laminiertes Vorserienteil zu identifizieren. Gewitzt auch die mit Kreide aufgebrachte Inschrift "5370 gr. Nr 4  6.2.80", die wohl noch bei Phoenix in Hamburg entstanden ist. Es ist davon auszugehen, dass dies hier tatsächlich die 4. in Serie produzierte vordere Stoßfängerverkleidung ist. Wass´n Spaß!

 

 

Der Frontgrill ist bei PILOT21 noch nicht mit den aus der Serie bekannten Kugelbolzen und den entsprechenden Federklammern befestigt, sondern per Schrauben von hinten durch die bereits quadratisch angelegten Aussparungen für eben die Federklammern verschraubt. Der Grill ist also vor Anbau der Stoßfängerverkleidung zu montieren.




Es sind auch noch keine Bohrungen zum Anbau eines für die spätere Serie übliches DMC Emblem vorgesehen.

--- Fortsetzung folgt ---