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Wolfgang Hank und Mark Fandrich, die beiden Gesichter hinter dem ELEDELO, bei einer Messe in 2013

 

 

Juni 2015

Zur Info an die Leser unserer Seiten: ELEDELO läuft aktuell zwar sehr leise, doch im Hintergrund stetig weiter. Ein parallel gestartetes Projekt, die Delorean World Tour, hat in den vergangenen Jahren alle freien Werkstattkapazitäten gebunden und wir haben uns entschlossen, so der Elektrifizierung des DMC-12 noch etwas Zeit zu geben um nach Abschluß der Delorean World Tour im Juni 2016 mit den dann aktuellsten Technologien an die Realisierung des Projektes zu gehen. Das Basisfahrzeug, oder besser drei Basisfahrzeuge (...) stehen bereit und die Ideen zu den Umbauten werden permanent erweitert und verfeinert. Wir bleiben am Ball!

 

September 2013

2013 war ein sehr arbeitsreiches Jahr mit vielen Erfahrungen und Erkenntnissen - es ist aber noch nicht zu Ende. Im Herbst stehen viele interessante Messen an, die für die Entwicklung unseres Projektes sehr wichtig sein werden, um ein beeindruckendes Fahrzeug auf die Beine zu stellen. Der Starttermin für die Umrüstung wird Mitte 2014 stattfinden - wir halten euch auf dem Laufenden.

 

September 2012

Wir haben uns in der ersten Variante für einen rein elektrischen Antrieb entschieden, bleiben aber mit der Idee verbunden, einen mit fossilem- oder auch nachwachsendem Kraftstoff betriebenen Range Extender in das Fahrzeug zu integrieren. Projekttitel ab jetzt: ELEDELO

Um die ersten Erfahrungen mit der Elektrotechnologie zu sammeln haben wir uns nach langen und umfangreichen Recherchen für folgende Baugruppen entschieden:

Als Motor wird eine verschleißfrei arbeitende "Brushless" Variante eingesetzt.

... 

 

Juli 2012

Basisfahrzeug "gefunden". In einer unserer Hallen staubt seit vielen Jahren der Wagen mit der VIN 06293 vor sich hin. Der traurige DMC12 stand über mehrere Jahre im Freien und wir haben ihn vor 6 Jahren aus einem Hinterhof gezogen. Die Technik is von vorne bis hinten am Ende, der Rahmen verrostet, alles fest und verrostet was nicht aus Gummi ist und alle Gummis sind mürbe. Innenraum total hinüber, Karosse und GFK Chassis ohne Makel. Deloschraubers Traum von einem Auto!

 

Juli 2012

Unser Projekt DELObitronik geht in die nächste Runde. Am 01. Juli haben sich Wolfgang Hank und der Infrastrukturmanager Mark Fandrich am BOSCH Prüfzentrum bei Bad Mergentheim getroffen, um nach ihrem Vorgespräch am Rande der 2012er  "Expo für nachhaltige Mobilität, the electric avenue" in Friedrichshafen und einem anschließenden umfangreichen email Austausch nun die letzten Fragen zu klären und den Weg zum DELObitronik gemeinsam zu beschreiten.

 

          Mark Fandrich                                             Wolfgang Hank

 

Mark Fandrich, geboren im Mai 1985, hat sein Studium an der Hochschule für Technik, der HfT in Stuttgart erfolgreich als Infrastrukturmanager abgeschlossen und übernimmt ab 1. Juli 2012 die Projektleitung DELObitronik.

Statement von Mark Fandrich: 

"Elektromobilität ist für mich eine faszinierende Möglichkeit, Technologie von Morgen zu erleben. Mittlerweile sind Hybridautos Alltag auf unseren Straßen und immer mehr Großserienhersteller bringen Elektroautos auf den Markt. Allerdings interessiere ich mich auch für das Design und die Technik vergangener Zeiten und fand mit Wolfgang den richtigen Partner für die Elektrifizierung eines Delorean. Die Idee dabei ist es zu zeigen, dass auch ein elektrifiziertes Auto Emotionen wecken und begeistern kann - der Delorean ist als futuristischer Youngtimer dafür das perfekte Fahrzeug. Wenn wir Menschen damit begeistern oder zum Nachdenken bringen können, haben wir unser Ziel erreicht."

 

Wolfgang Hank, geboren im Januar 1968, öffentlich bestellt und vereidigter Sachverständiger für das Kfz-Technikerhandwerk und als selbstständiger Kfz-Mechanikermeister Leiter einer der größten und renommiertesten Fachwerkstätten für Arbeiten am und um den Delorean weltweit, hat die Idee des DELObitronik am Jahr 2009 erstmals zu Papier gebracht und als Testballon veröffentlicht. Es kam dann im Jahr 2010 zu einer ersten Projektschrift die an eine Vielzahl großer deutscher Unternehmen geleitet wurde, doch blieben Reaktionen fast völlig aus. Ein Dank geht von hier an die Firma PHILIPS Automotive Lighting, die uns  ihre Unterstützung in Form von Beleuchtungstechnik aus ihrem Sortiment für unser Projekt signalisiert hat.

 


 

interne TODO-Liste

>Abdeckung hinten >durch Solarpaneel ersetzen, Maße vom Hersteller erfragen, Abdeckung aus Alu / GFK fertigen, gegen Wassereintritt nach innen abdichten.

>Aussenspiegel >aerodynamisch verbesserte Version im Windkanal testen, bei nur geringer Verbesserung des Luftwiderstandsbeiwerts original Spiegel beibehalten um die original Optik nicht unnötig zu verändern. Bei Verwendung original Spiegel  ist die el. Verstellung durch eine manuell verstellbare Kugelaufnahme zu ersetzen.

>Beleuchtung >V+H LED, vorne evtl. aus den PHILIPS Regalen, hinten Dioden in Gehäuse von original Rückleuchten integrieren, vorne und hinten vollflächige Makralon Scheiben formschlüssig in die Stoßfänger eingesetzt.

>Fahrwerk >KW Feder-Dämpfer Kombination, Federn ggf. nach Fertigstellung und Auswertung Wiegeprotokoll anpassen.

>Feuerlöschanlage >2,5kg CO2 Löscher aus Leichtmetall, von aussen bedienbar,

>Frontscheibe >um ca. 7mm weiter aussen montieren um barrierefreien Übergang zu Türen und Dachverkleidung vorne zu ermöglichen, keine überdeckenden Halteleisten mehr, Scheibenaussenkante per Leiste + Dichtung bis Türkante weiterführen, Strömungswiderstände somit minimieren.

>Heckscheibe >durch leichtes Verbundmaterial ersetzen.

>Heizung >Planung nach Rücksprache mit Komponentenanbieter Antrieb, Abwärme der Motoren nutzen?

>Innenraum >Alle original Einbauten ausbauen, Armaturenbrett, Mittelkonsole, Nachfertigungen im Leichtbau (ähnlich wie bei Renn-Delorean) Seiten- Tür- Innenverkleidungen aus Leichtmetall, bespannt mit Microphaser oder vergleichbarem Materiel, ACHTUNG! Brandschutz beachten! Sitze Leichtbau, Halbschalen, Neigungswinkel der Lehne verstellbar, Gurte und Aufnahmepunkte 3-Punkt wie Serie.

>Radnabenadapter >Konstruktion basierend auf Version Weltreisedelorean, Fertigung aus Leichtmetall.

>Rahmen >Der Rahmen wird im hinteren Bereich grundlegend umgebaut und auf die Anforderungen des Komponentenanbieters Antrieb angepasst.

>Räder >Felgen vorne 5.5JX15  mit 175/65R15 + Radabdeckungen vollflächig    hinten 5.5JX16   175/60R16 + Radhausabdeckungen vollflächig, Reifen Abrolloptimiert (z.B. ECOPIA, ECOCONTACT, ECOCONTROL,...)

>Türen >Fensterheber, Zentralverriegelung, ggf. Schloß vorne entfernen, ggf. Schloß vorne durch Lagerung aus Gummi ersetzen, Innenrahmen der Türe großzügig ausschneiden, Seitenaufprallschutz sicherstellen, Türinnenverkleidung aus Leichtmetall, System wie bei Renn-Delorean,

>Türaussengriff >Öffner formschlüssig in Griffmulde integrieren, 50 % Öffner, 50% Abdeckung, federbelastet um bei geschlossener Türe Strömungswiderstände minimieren,

>Scheibenwischer >evtl. auf 1-Wischer Anlage umrüsten, Wischer in Ruhelage unter Hinterkante Fronthaube, Fronthabe und Abschlußgitter der Windschutzscheibe unten anpassen / ändern / neu gestalten.

>Seitenscheiben der Türen >6mm Makralon Scheiben mit Fräsung rundum 12mm x 3mm fertigen um barrierefreie formschlüssige Verklebung in Türausschnitt zu ermöglichen, Öffnung Seitenscheibe? Schiebefenster formschlüssig? Versenkscheibe?

>Seitenscheiben hinten >durch Leichtmetallplatten 1mm ersetzten, Verklebung mit Hilfsrahmen um Formschlüssigkeit mit Seitenwand sicherzustellen.

>...

 

 


 

Stand Mai 2010:

Idee:

Konstruktion und Realisierung eines rein elektrisch betriebenen Pkw der bei bordeigener elektrischer Spannungserzeugung mit einem geregelten Selbstzünder (Diesel) Standmotor für längere, den Batterieladezyklus übersteigende Fahrstrecken geeignet ist. Somit können die alltäglichen Fahrten zur Arbeit und zur Grundversorgung mit preiswertem Nachtstrom erledigt werden. Der Motor soll nur bei längere Strecken zum Einsatz kommen und sich grundsätzlich ab einem gewissen Ladezustand der Batterien zuschalten. Dieser Vorgang soll vom Fahrzeug angeboten und vom Lenker abgelehnt werden können, um ein 
unnötiges Verbrennen von Kraftstoff bei nur noch kurzer Restfahrstrecke zu verhindern. Zusätzlich soll durch ein Photovoltaikelement Sonnenenergie in elektrische Energie gewandelt werden.

Namen:
bitronic / bitronik / AUTObitronic / DELObitronic / FAMILYbitronic / FAMILIENbitronik

bi > 2 > wir haben zwei mögliche Ursprünge der Energieumwandlung 
tronik > In Anlehnung an unsere Mechatronik / Mechatroniker
AUTO > Automobil > sich selbst bewegend > Bezeichnung universell verwendbar
DELO > Delorean > neutrales Erstprojekt ohne Bezug zu aktuellen Herstellern
FAMILY > Familienfahrzeug mit 6 Sitzen > Basis z.B. Renault Espace > Kunststoffkarosse mit relativ geringen Mitteln markenneutral darstellbar

Warum?
Um der Welt zu zeigen, das im Schulterschluss zwischen Handwerk, Mittelstand und Zulieferindustrie Visionen realisiert und Innovationen vorangetrieben werden. Das Projekt kann außerdem als Image-Kampagne mit ökologisch sinnvollem Hintergrund angesehen werden.

Rückblick:
Die Idee ein elektrisch betriebenes Fahrzeug zu bauen ist nicht mehr neu und auch nicht mehr sehr innovativ. Bereits seit Ende des vorletzten Jahrhunderts wurden immer wieder Fahrzeuge zur Personenbeförderung mit elektrischem Antrieb gebaut, von Schienenfahrzeugen, die täglich Millionen von Menschen durch unsere Städte befördern ganz zu schweigen. Jedoch konnte der netzunabhängige Elektroantrieb sich bis heute einzig auf Golfplätzen etablieren.

Einblick:
Tesla, Ruf, Tazzari, Mini, Mitsubishi, Nissan, Citroen, Peugeot, um nur ein paar zu nennen, haben ihre Hausaufgaben gemacht und es kommen regelmäßig neue Modelle mit rein elektrischem Antrieb auf den Markt. Auch Hersteller aus dem neuen Aufbruchsmarkt China wie z.B. Geelys und MyCar haben bereits Fahrzeuge mit rein elektrischem Antrieb auf die Räder gestellt.

Ausblick:
Der reine Elektroantrieb hat aufgrund der langen Batterieladezeiten, der noch hohen Erstanschaffungskosten und der mangelnden Langzeiterfahrungen mit der Batterietechnologie noch kein hohes Ansehen und sorgt u.a. aufgrund der meißt unemotionalen Fahrzeugdesigns nach wie vor mehr für mitleidiges Lächeln wie für Begeisterung. Hier ist ein grundsätzliches Umdenken erforderlich und auch die individuelle Mobilität muss in Zukunft vorausschauender geplant werden. Um diesen Übergang von der augenscheinlich totalen Unabhängigkeit des Verbrennungsmotors zum ökologisch leichter kanalisierbaren Elektroantrieb "sozial verträglich" zu gestalten und auch die Emotion beim Thema Auto und Mobilität nicht ganz außer acht zu lassen, wird ein Delorean, der bereits vor 30 Jahren die Zukunft repräsentierte und auch in der "Zurück in die Zukunft" -Trilogie als Zeitmaschine fungierte, eine große Zielgruppe erreichen. 
Auch die Idee einen dieselelektrischen Hybridantrieb zu verwenden ist nicht grundsätzlich neu, wird jedoch bis dato kaum für die Personenbeförderung im Individualverkehr eingesetzt. Entspechende Systeme werden auch als 
Plug-in-Hybrid bezeichnet.

Technik:

Karosserie:
Der Aufbau des Delorean ist als modular zu bezeichnen, Auf einem Grundrahmen aus Stahl ist eine Kunststoffkarosserie (GFK) aufgeschraubt und deren Außenflächen sind mit ebenfalls verschraubten Karosserieblechen aus Edelstahl bedeckt. Dieser Aufbau ermöglicht eine hohe Flexibilität bei der Umsetzung gebotener Anpassungen und Änderungen, da alle drei Baugruppen mit herkömmlichen Werkstattmethoden zu bearbeiten sind. Die Glasflächen seitlich und hinten können aus Gründen der Gewichtsreduzierung durch Kunststoffscheiben ersetzt werden. Im Innenraum kann eine Gewichtsreduzierung durch Austausch der verwendeten Dämmstoffe und Ersatz der Bestuhlung durch Leichtbausitze erfolgen. Der Luftwiderstandsbeiwert ist mit Maßnahmen wie Überarbeitung der Front, Abdeckung der Radhäuser hinten, Verwendung glatter Radabdeckungen, Vollflächige Verkleidung des Unterbodens und planer Abdeckung der seitlichen Ziergitter , um nur einige Ideen zu nennen, optimierbar. Auch die Fahrzeughöhe und der Anstellwinkel der Karosserie zum Fahrwind kann hier noch Verbesserungen bewirken. Hier wäre ein Tag in einem Windkanal wohl sehr aufschlussreich...

Fahrwerk:
Die Bereifung wird an beiden Achsen durch schmale und dem Abrollwiderstand zuträgliche 15" Räder ersetzt. Als Felgen werden die original Delorean 
Ersatzrad-Alufelgen verwendet und diese werden an der Vorderachse mit glatten Radzierblenden versehen um Verwirbelungen zu minimieren. Fahrwerkshöhe / Bodenfreiheit und Anstellwinkel zum Fahrwind sollen nach aerodynamischen Gesichtspunkten optimiert werden.

Energiespeicher:
Die angewendete Batterietechnologie ist wohl eine der grundsätzlichen Entscheidungen, der wir uns stellen müssen. Wir haben nach aktuellem Technologiestand die Wahl zwischen Blei-Säure- Nickel-Cadmium- Litium-Ionen- Litium-Polymer- Akkus und Doppelschicht-Kondensatoren, wobei die umweltverträgliche Entsorgung, bzw. Recyclingfähigkeit zwingend mit zu berücksichtigen ist.

Antrieb:
Je ein Wechselstrom-Radnabenmotor mit Planetengetriebesatz an den Hinterrädern wäre die Traumlösung. Damit könnte die Bremsenergie nutzen und wieder in elektrische Energie umwandeln und die Bremswirkung verbessern. Evtl. dann keine unterdruckbediente Bremskraftverstärkung notwendig...?
Die Entscheidung kann je nach Verfügbarkeit der entsprechenden Technologien und Budget im ersten Level auch für einen zentral verbauten Gleichstrommotor fallen.

Motor:
2- oder 3-Zylinder Direkteinspritzer Dieselmotor, evtl. der in Leichtbauweise erstellte Motor aus dem VW Lupo 3L ? Alternativ kann auch ein handelsübliches Diesel-Aggregat mit Umrüstung zum alternativen RME-Betrieb Verwendung finden. (RME = Raps Methyl Ester)

Generatoren:
2 (oder mehr) koppelbare Generatoren, je nach Bedarf und Lastzustand.

Sonnenenergie / Photovoltaik:
Uns steht am hinteren Teil des Delorean eine etwa 1qm große Fläche zur Verfügung um ein Solarmodul / Solarzellen optisch verträglich in die Karosserie zu integrieren. Hiermit kann bei Sonnenschein die Ladung z.B. der Batterie für Nebenverbraucher zu einem gewissen Teil ergänzt werden. Aufgrund dem nach aktuellem Technologiestand noch sehr geringen Wirkungsgrad ist diese Maßnahme mehr als Gag und Eyecatcher, wie als Notwendigkeit anzusehen.

Beleuchtung:
LED ist hier wohl die Wahl der Stunde. Schön wäre das Einbeziehen Auszubildender eines projektunterstützenden Unternehmens um hier dem Nachwuchs eine Möglichkeit der Teilnahme zu geben und die Motivation innerhalb der Auszubildenden zu fördern. 
Bei den Rückleuchten könnten die Glühlampen durch LED-Leuchtmittel mit Lampenfassungen ersetzt werden. Die schönere Lösung wäre selbstverständlich Leuchteinheiten in Stil und Form der Original Delorean Rückleuchten, jedoch flächig mit LED´s bestückt.

Heizung:
Hier soll die Abwärme der Elektromotoren genutzt werden und über eine Flüssigkeit an den Heizungswärmetauscher geleitet werden. Die Flüssigkeit kann alleine per Thermosyphon-Prinzip ohne zusätzliche Pumpe zirkulieren. Die hier anfallenden Abwärme wird jedoch im Winter bei Stop- and Go im Stadtverkehr nicht ausreichen. Alternativ kann auch der serienmäßige Heizungswärmetauscher durch ein Keramikheizelement ersetzt werden, das über das Bordnetz betrieben wird. diese Lösung ist konstruktiv einfacher umzusetzen, mindert jedoch die Reichweite. Hier wäre eine Berechnung sinnvoll, wie viel Energie vom Heizelement umgewandelt werden muss um die Fahrgastzelle zu erwärmen. Alternativ könnte auch ein Gas-Heizelement verbaut werden, das mit leichten Gaskartuschen betrieben wird.

Klimatisierung:
Es kann ein elektrisch angetriebener Klimakompressor Verwendung finden, der jedoch zu Ungunsten der Reichweite arbeiten würde. Wäre auch ein auf dem Wärmepumpen-Prinzip aufgebaute Kühlung denkbar...?

Lüftung:
Zur Belüftung der Fahrgastzelle soll bei stehendem Fahrzeug ein verbrauchsarmer modernen Lüftermotor zum Einsatz kommen. Bei Fahrt soll dieser ab einer gewissen Geschwindigkeit abschalten und die Luftzirkulation ausschließlich durch die Fahrbewegung über Sog vom Unterboden oder Druck von gestautem Fahrtwind erfolgen. Hierzu ist eine Anpassung und Regelung (über mechanische Klappen?) der Frischluftzufuhr erforderlich um eine möglichst hohe Effizienz zu erreichen.

Wisch-/Waschanlage:
Die Windschutzscheibe wird beschichtet um ab einer bestimmten Geschwindigkeit ein Abperlen des Regenwassers zu erreichen um den Wischermotor nur im Stand, bzw. bei niedrigen Geschwindigkeit nutzen zu müssen.

Aktive Fahrdynamiksysteme:
Beim Erstling DELOtronik ist ausser einer Unterdruckpumpe für die Bremskraftverstärkung keine unterstützenden Fahrdynamiksysteme vorgesehen. Die Bremskraftunterstützung kann evtl. auch über Wirbelstrombremsen mit Energierückgewinnung ermöglicht werden.

Komfortelektrik:
Zentralverriegelung: wird verzichtet (Gewicht, Stromaufnahme)
Fensterheber: werden auf manuelles Öffnen und durch Gasdruckfeder (Stabilus, Hahn,...?) unterstütztes Schließen umgebaut Entertainment: Lautsprecher von 4 auf 2 reduzieren, evtl. Leichtbauteile verwenden, Radiogerät nach Stromaufnahme auswählen, evtl. Kombigerät mit integrierter Freisprecheinrichtung, Navigationsgerät optisch ins Armaturenbrett integrieren, doch nur bei Bedarf mit Spannung versorgen.

Armaturen:
Die Anzeigen Ladezustand, Restlaufstrecke, aktueller Verbrauch in Ampere, Fahrgeschwindigkeit, und Kontrollen der Funktionen wie Beleuchtung und Reifenluftdruck können in dem vorhandenen Armaturengehäuse untergebracht werden. Hier wäre ein Display denkbar.

Realisierung:

Basisfahrzeug:
Ein Delorean wird von uns bereitgestellt. Die nötige Arbeitsfläche zum Aufbau des Prototyps und die entsprechende Werkstattausrüstung ist bei uns im Hause gegeben.

Partner:
Unsere Wunschvorstellung wäre eine Kombination aus Handwerk, Mittelstand und Industrie. Das Handwerk wird von meinem Betrieb und den Ausbildungsmeistern der Kfz-Innung Schwaben besetzt werden. Für den Mittelstand wünschen wir uns eine Zusammenarbeit mit einem bodenständigen Maschinenbaubetrieb und die Industrie kann z.B. von Mitgliedern des Verein freier Ersatzteilmarkt e.V. "VREI" entsprechend vertreten werden, wobei grundsätzlich jeder willkommen ist, der einen sinnvollen Beitrag zu dem Projekt leisten möchte.

Ziel:
Der Prototyp könnte im Zuge der "Expo für nachhaltige Mobilität, the electric avenue" in Friedrichshafen am Bodensee vorgestellt werden.

http://www.tea-expo.de

Diese Messe bietet eine Plattform zur Präsentation der aktuellsten Elektrofahrzeuge mit E-Car-Testcenter und Messerundkurs um die Fahrzeuge am Messestand zu fahren.

 

nächste Schritte:
> direkte Ansprache der potentiellen Projektteilnehmer, Übergabe der Projektschrift
> Terminierung eines ersten Treffen am runden Tisch

 

Wolfgang Hank, Kfz-Meisterbetrieb www.autohank.de
fabrikatsübergreifender Fachbetrieb mit Service rund ums Auto, seit 30. Juli 1995 in Augsburg am Markt erfolgreich und in der Schwabenmetropole eine feste Größe im Bereich freier Werkstätten. Mit insgesamt 9 Mitarbeitern werden alltäglich die kleinen und großen Bedürfnisse und Wünsche der Kunden befriedigt.
Gründer und Inhaber Wolfgang Hank ist seit 1999 Mitglied in der Vorstandschaft der 
Kfz-Innung Schwaben und wurde im Herbst 2008 von der Handwerkskammer für Schwaben als Sachverständiger für das Kfz-Technikerhandwerk öffentlich bestellt und vereidigt

 

Kfz-Innung Schwaben www.kfz-innung-schwaben.de
Die im Jahre 1934 gegründete Körperschaft des öffentlichen Rechts gehört zu den größten Innungen Deutschlands, vertritt so die Interessen von etwa 1200 Mitgliedsbetrieben und unterhält mit derzeit 37 Mitarbeitern ein eigenes Bildungszentrum, in dem 18 hervorragend aus- und permanent weitergebildeten fachkompetenten Ausbildungsmeister arbeiten.

 

Kraus Unternehmensgruppe, Bereich Maschinenbau  www.kraus.de
Kraus Elektrotechnik, gesund gewachsen aus der Walter Kraus GmbH, stellt seit 1955 in Deutschland elektrotechnische Komponenten her. Fertigungsschwerpunkte hierbei sind Schleifringübertrager, Kontakte und Ersatzteile für Schaltgeräte und Gabelstapler, flexible Strombänder, Stromschienen und Sammelschienen, Spannungswandler, Schalter und Ersatzteile für Bahnanwendung. Das Unternehmen wird in 2ter Generation von Peter Kraus geführt und der Bereich Maschinenbau liegt mit Markus Kraus bereits in den Händen der 3ten Generation.

 

VREI www.vrei.de
Der Verein Freier Ersatzteilemarkt e.V. (VREI) ist eine Interessengemeinschaft von 47 namhaften und marktführenden Herstellern von Autoteilen. 
Das Ziel von VREI und seinen Mitgliedern ist es, in enger Zusammenarbeit mit benachbarten Verbänden, die Interessen aller Teilnehmer am Service-Markt engagiert und wirkungsvoll zu vertreten.