anstehende Renn-Delorean Termine:

> 21. bis 23. Juli 2017  Solitude Revival mit Beteiligung Renn-Delorean in Gruppe A5, Renntourenwagen und GT

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Renn-Delo-Tagebuch

 

24.04.2017  Bremsen- und Rädergeschichten...

Nach mehrfachem hin und her mit dem Bremsenbauer in Italien sind wir nun gemeinsam zu dem Entschluß gekommen, die Bremsanlage für eine 16" Felge vorne und eine 17" Felge hinten auszulegen, da unsere 15" Räder zu wenig Raum bieten um eine sachdienliche Anlage zur sicheren Verzögerung unseres Wagen zu realisieren. Auf der Vorderachse kommen nun 6JX16 aus dem Hause MOMO und an der Hinterachse 8.5JX17 von TEC zum Einsatz. Es ist nach Ausfräsen der Nabenaufnahme für die Bedingungen an unserem DMC12 auch gleich jeweils eine Musterfelge zur Bremsenbauer gegangen und wir sehen dem Ergebnis mit Spannung entgegen!

                            vorne  MOMO REVENGE 6JX16                                                              hinten TEC SPEEDWHEELS GT1 8JX17                         

 

 

11.03.2017  Werkstatt- / Schraubertag

Da unsere nach FIA  (Federation Internationale de l'Automobile)  Richtlinien homologierten Rennkatalysatoren für eine DMSB Zulassung

keine Homologation aufweisen, wurden diese nun durch zwei HJS Schalldämpfer-Katalysator Kombinationen mit DMSB Zertifikat ersetzt.

 

Zur Anpassung einer Hochleistungs Rennsportbremsanlage gehen je eine Vorder- und eine Hinterradfelge nebst serienmäßiger

Radnaben zu Bremsenbauer TAROX nach Italien und wir hoffen mit diesem Upgrade eine standfeste Verzögerung zu realisieren.

 

 

29.07.2016  Salzburgring Classic  "Sounds of Speed"

Bei strahlendem Sonnenschein im wunderschönen Salzburger Land ließ sich der Delo flott um die Kurven jagen.

Auch heute wieder alles gut gelaufen und die 300 PS konnten erstmals auf einer richtig langen Strecke zeigen

was sie können. Nach insgesamt 60 Minuten Volllastfahrt kann der Motor wohl als dauerhaft standfest und zuverlässig

bezeichnet werden.  Die Kollegen auf dem Ring hatten es sichtlich richtig schwer mit unserem Delorean mit zu halten.

 

03.-05.06.2016  Klassikwelt Bodensee

Auf der 2016er Klassikwelt Bodensee machte der Renner nach seiner Leistungskur eine durchweg gute Figur und erfreute nicht nur die Besucher.

 

30.01.2016

Zusatzabstützung für die stark belastete Spindel im Lenkgetriebe und "perfect fit" Spurverbreiterungen für die Hinterachse.

 

Links noch der Versuchsaufbau und Rechts die fertige Spurverbreiterung, die eine 100%ige Zentrierung des Rades gewährleistet.

 

Zur Anpassung der Sturzwerte an der Hinterachse wurden verstellbare obere Querlenker gefertigt und eingesetzt.

 

An der Vorderachse wurden Schubstreben verbaut und in dem Zuge die Lage der Stabilisatorstange angepasst.

 

Radaufhängung von unten.

 

04.09.2015

Anlässlich der "letzten Fete vor der Tour", der Abschiedsfeier des Delorean World Tour Team zur Weltumrundung mit drei Deloreans, kam es noch zu einem Schaulauf des Wagens vor den Augen der Besucher in den Räumen und hier insbesondere auf dem Leistungsprüfstand der Kfz-Innung Schwaben. Hier gab es dann auch einiges auf die Ohren und so nah war ein Rennbolide wohl noch keinem der Gäste bislang gekommen, doch "aussergewöhnlich" ist bei uns wohl Programm.

 

 

17.08.2015

 

11.08.2015

Nach den 3 Jahre andauernden Umbaumaßnahmen am Triebwerk konnten Schritt für Schritt alle Unwegsamkeiten beseitigt werden und der Renner rennt wieder. Bislang nur auf dem Prüfstand, doch konnte er dort schon mal seine Vollgasfestigkeit und das neue Leistungspotential unter Beweis stellen. Die aktuelle Messung bestätigt eine Norm-Leistung von etwa 220KW, was knapp 300PS entspricht und so sollte der Wagen sich in Zukunft doch etwas zügiger vorwärts bewegen lassen.

 

 

13.09.2014

Das Triebwerk ist jetzt mit neuen Kolben ausgestattet, die verstärkte Kupplung und der Ladeluftkühler sind an ihrem Platz und nach Warmlauf, Nachziehen der Kopfschrauben und abschließender letzter Dichtheitsprüfung aller Systeme kann der Wagen nun zur Feineinstellung auf den Prüfstand. Wir sind schon sehr gespannt auf die Leistung unseres Renners.

 

10.03.2014

Die Bergmeir & Seitz GmbH hat den Ladeluftkühler nach den Regeln des Kühlerbaus und maßlich nach unseren Angaben im vereinbarten Zeitraum gefertigt und das Teil macht einen sehr ordentlichen Eindruck. Herr Seitz hat sich im Vorfeld bei der Planung viel Zeit mit uns genommen um den Kühler sauber an die Anforderungen anzupassen. Die Leistungsfähigkeit wird der Intercooler dann auf dem Prüfstand unter Beweis stellen.

 

03.03.2014

Der Kupplungsbauer hat geliefert. Optisch entspricht die Kupplung dem Serienteil, einzig die Reibbeläge der Mitnehmerscheibe wurden gegen eine LUK Rennsportversion getauscht. Druckplatte mit Tellerfeder und Ausrücklager werden so verwendet, wie VALEO diese auch für den Einsatz in Serienfahrzeugen liefert. Die Reibfläche am Schwungrad wurde fachgerecht geschliffen. Der nächste Einsatz auf dem Prüfstand wird zeigen, was die Teile können...

 

07.02.2014

Rückmeldung Motorenbauer: Die Serienkolben sind für die Anforderungen hinsichtlich Druck und Temperatur offensichtlich nur bedingt geeignet. Grundsätzlich funktioniert alles auch mit den Originalteilen doch bei ungünstigen Betriebsbedingungen wie z.B. bei zu magerem Gemisch, können Risse in der Ringzone entstehen, die ein Klemmen der Kolbenringe und einen Durchlaß der Verbrennungsgase in Richtung Kurbelgehäuse ermöglichen.

Zur Abhilfe werden nun Rennsportkolben eingesetzt. Diese Idee hatten wir bereist ganz zu Anfang der Aktion, da jedoch das Pleuelauge des Delorean Motors um 0,5mm von den üblichen Standarts abweicht und somit auch hier aufwendige Anpassungen nötig sind, wurde der Gedanke ursprünglich verworfen. Die neuen Prüfstandergebnisse zeigen jedoch, dass der Motor mit den orginal Kolben zwar gundsätzlich funtioniert, jedoch bereits bei kleineren Abweichungen in den Betriebsbedingungen droht Schaden zu nehmen. Da die Betriebssicherheit für uns ganz oben auf der Liste steht und der Motor nicht wegen jedem Zündaussetzer in Rauch aufgehen soll, wird hier nun weiter entwickelt und gebaut.

 

01.02.2014

In 5 Stunden ist der Rennmotor komplett ausgebaut, entleert, alle Anbauteile und Nebenaggregate abgerüstet, auf einer Palette verzurrt und bereit zur Abreise.

 

Januar 2014

Nach Gesprächen mit dem Motorenbauer wurde der logische Entschluß gefasst, den Motor wieder auszubauen, zu zerlegen und der genauen Ursache für den hohen Druckverlust und die geringe Kompression an der linken Zylinderbank auf die Spur zu kommen. Da die Zylinderbänke je einen eigenen Steuerkreis mit eigener Lambda Sonde haben und die Programmierung von rechts zu links differiert, wird seitens Motorenbauer die Ursache für den aktuellen Schaden hier vermutet. Jetzt gilt es das Triebwerk mechanisch wieder auf Vordermann zu bringen um dann mit angepasster Programmierung weiter zu machen.

In dem Zuge wird Schwungrad, Druckplatte und Mitnehmerscheibe zu einem Spezialbetrieb für Kupplungsbau geschickt, damit hier eine angepasste Kupplung für eine Belastung von bis zu 700Nm und bis zu 400 PS gebaut werden kann. Die serienmäßige Kupplung kam zwar mit der alten Leistung von etwa 200 PS noch gut zurecht, doch als der Wagen mit dem neuen Triebwerk beim Prüfstandlauf bei etwa 4500/min mit etwas über 400 Nm gebremst werden musste, ging die Kupplung durch und ein Kraftschluß war bei dieser Leistung nicht mehr gegeben.

Auch das Thema Ladeluftkühler flammt in diesem Zuge neu auf und es wird nach den Probeläufen mit dem freundlicherweise von TTT-Motorsport zur Verfügung gestellten Porsche Teil und den daraus gewonnenen Erkenntnissen, nun wie ursprünglich geplant ein Kühler von einem Spezialbetrieb bei uns vor Ort exakt für die neuen Bedürfnisse gebaut. Der Porsche Kühler entstammte einem 937 mit Turbo Aufladung und da hier mit höheren Drücken gefahren wird wie bei unserer Kompressor Variante, kann das Bauteil seine Stärken in unserem Fahrzeug nicht voll entfalten.

 

Dezember 2013

Der Wagen wurde mit der Maßgabe, die Kupplung des DMC12 durch eine Rennkupplung zu ersetzen, vom Motorenbauer wieder in unsere Werkstatt zurückgeholt. Laut dessen Aussage ist die Leistung des Triebwerks so hoch, dass die serienmäßige Kupplung ab etwa 4500/min durchgeht und das Motordrehmoment nicht mehr voll kraftschlüssig auf das Getriebe übertragen kann. Ausserdem erwähnte er einen überdurchschnittlich hohen Druck im Kurbelgehäuse, von ihm als "blow by" bezeichnet. Es gäbe auch noch ein Problem beim Starten, da die Bordspannung wärend des Startvorgangs zu gering wäre um die elektrische Anlage in diesem Moment ausreichend mit Spannung zu versorgen. Bei einer zusätzlich angeschlossenen Batterie (Power Pack) sollte der Motor angeblich starten. Leider startet der Motor weder mit voll geladener Batterie, noch mit einer zweiten Energiequelle und die Idee einer zu geringe Bordspannung sollte wohl zur Diskussion gestellt werden.

Die weitere Diagnose am Motor via Druckverlust- und Kompressionsdrucktest hat ergeben, dass die Zylinder der rechten Zylinderbank 1-2-3 gleichmäßig gute Werte aufweisen, jedoch die Zylinder der linken Zylinderbank 4-5-6 einen hohen Druckverlust (zw. 45% und 90%) in Richtung Kurbelraum und einen geringen Kompressionsdruck (z.B. Zyl. 6 unter 1 bar) aufweisen. Ein Starten des Triebwerks erscheint somit grundsätzlich nicht möglich und auch Motorlauf und Leistungsausbeute wären wohl nicht zufriedenstellend.

Hier liegt augenscheinlich ein mechanisches Problem im Bereich Kolben / Kolbenringe / Laufbuchen vor und zur weiteren Analyse ist nach unserem Ermessen das Triebwerk erneut auszubauen und zu zerlegen. Wir warten nun auf ein Statement vom Motorenbauer um das weitere Vorgehen zu planen und möglichst zeitnah umzusetzen.

 

September 2013 / Fazit der Saison

Der Renn-Delo steht nun seit 3 Monaten beim Motorenbauer und nach dem Steuergerätedesater haben sich im Prüfstandbetrieb noch weitere Unwegsamkeiten ergeben. Von der banalen Anpassung der Zündleitungswiderstände über den schon etwas aufwendigeren Einsatz getrennter Lambda-Controller pro Zylinderbank, gestaltet sich die Abstimmung und Regelung der programmierbaren Einspritz- und Zündanlage beim Motor des DMC12, nicht zuletzt wegen seinem ungewöhnlichen Zündversatz, doch etwas aufwendiger, wie die Theoretiker es am Reisbrett vermutet hatten. Die Saison 2013 haben wir somit ohne echten Rennstreckenkontakt erst mal abgehakt.

Der einzige Einsatz in diesem Jahr auf der Klassikwelt Bodensee hat der Wagen zwar vorzeitig abgebrochen, doch ist er auf eigener Achse in die Box zurück gefahren und hat somit auch diesen Einsatz zwar vorzeitig, jedoch ohne technischen Ausfall hinter sich gebracht. Das Image des Renners, immer zuverlässig zu funktionieren, wurde somit nicht wirklich angekratzt und wir freuen uns auf ein leistungsstarkes 2014!

 

19.09.2013  DMSB Wagenpass

Er ist da! Nach mehrjährigem intensivem Einsatz und mit der unschätzbaren Unterstützung eines Münchner TÜV Ingenieurs a.D. und DMSB Sachverständigen und dem großen persönlichen Einsatz von Nicolas Heilmann der Firma HEIGO ist es nun gelungen alle Voraussetzungen zu schaffen um den ersten jemals für einen Delorean DMC12 ausgestellten DMSB Wagenpass in Händen zu halten. Der Pass ist gestempelt, unterschrieben und vom Deutschen Motor Sport Bund offiziell gesiegelt und somit sind die rechtlichen Voraussetzungen für Einsätze im größeren Stil gegeben.

 

17.09.2013

Nachricht vom DMSB Sachverständigen: "Der Wagenpass ist genehmigt, ..., kommt in 2 Tagen"

 

18.07.2013

Das Thema Steuergerät hat sich zum terminmordenden und spaßbremsenden Desaster entwickelt. Erst wurde das Gerät vom Motorenbauer eingeschickt und parallel unabhängig davon ein zweites bestellt um den Wagen fristgerecht fertig zu bekommen. Beide Steuergeräte (Standart Teile ohne individualisierte Programmierung) sind erst nach einer für uns nicht nachvollziehbaren Wartezeit von über 3 Wochen beim Motorenbauer eingegangen und jetzt ist es zu spät um alles betriebssicher für die morgen beginnende Solitude Revival auf die Straße zu stellen.

Lustig auch die fernmündlich abgegebene Erklärung zum schadhaften Steuergerät: "wir haben den Anlasser zu lange betätigt und dabei wurde das Steuergerät zerstört". Ist technisch nicht nachvollziehbar, da der Wagen nach 3 Runden auf dem Messerundkurs bereits alle Symptome des später diagnostizierten und durch einen Steuergerätefehler verursachte fehlerhafte Ansteuerung der Einspritzventile zeigte und bis dahin sorglos angesprungen war. Ausserdem käme es während des Startvorgangs aufgrund der hohen Stromaufnahme des Startermotors eher zu einer Spannungunterversorgung, die keinen Schaden an elektronischen Bauteilen eines Motorsteuergerätes anrichten darf.

So eine Erklärungen von Profis, da beginnt man doch sich Gedanken zu machen... Etwas mehr Kreativität hätte ich hier erwartet.

 

04.07.2013

Unser Überrollkäfig hat dank dem DEUTLICH über das übliche hinausgehenden Einsatz der HEIGO Truppe unter Leitung der Familie Heilmann aus Kist, jetzt ein offizielles, gesiegeltes DMSB Zertifikat. Somit ist eine weitere Hürde auf dem Weg zum DMSB Wagenpass genommen. DAUMEN HOCH FÜR HEIGO!

 

28.06.2013

2 HJS Motorsport-Katalysator-Systeme mit DMSB Homologationsblatt haben uns erreicht und können nun an die vorhandenen Abgaskrümmer angebaut werden. Die ursprünglich verwendete Schalldämpfer-Kat Kombination hatte zwar ein Zertifikat der "Swedisch Automobile Sports Federation" nach FIA Richtlinien, doch ist dieses im Gebiet des DMSB nicht gültig. Hmpf.

 

27.06.2013

Der Renner steht nun mit dem Ladeluftkühler aus einem Porsche 937 turbo beim Motorenbauer und wartet auf das neue Steuergerät und die Probeläufe mit Basisprgrammierung auf dem Leistungsprüfstand. Wie bereits vermutet, lag die Ursache für den Motorstillstand primär am Steuergerät, dass seine Programmierung verloren hat und nicht sinnvoll verwertbare Signale an die Einspritzung gesendet hat.

 

21.06.2013

Nachdem gestern der letzte einer Reihe von etwa einem halben Dutzend Fixtermine mit dem Bremsenbauer nicht eingehalten wurden, haben wir den Auftrag zurückgenommen und werden uns nun um eine alternative Form der Verzögerung bemühen.

Auch der Ladeluftkühlerbauer hatte alle vereinbarten und auch schriftlich fixierten Liefertermine nicht eingehalten und auch hier wurde der Auftrag nach zahllosen eingeräumten Nachfristen von uns dann leicht frustriert zurückgenommen. 

Wenn jemand unserer Leser Käfig, Auspuff, Fahrwerk, Sitze benötigt, kann ich aufgrund der Erfahrungen der vergangenen Jahre ein paar ausserordentlich korrekt, fair und fachkompetent arbeitende Unternehmen nennen. Im Bereich LLK und Bremse hab ich bis dato noch keine positiven Erfahrungen gesammelt, wobei sich in Sachen LLK ein Hersteller aus unserer Region angeboten hat, sich dem Thema anzunehmen. Wir werden weiter berichten...

 

20.06.2013

Ulrich von www.ttt-motorsport.de hat uns heute einen Ladeluftkühler eines Porsche aus seinem Fundus zur Verwendung in unserem Delorean überlassen. Das Bauteil hat eine geeignete Größe um an dem vorgesehenen Platz integriert zu werden. Der Porsche Kühler wird jedoch nur eine Zwischenlösung sein bis wir unseren speziell für den Einsatz im Delorean mit Kompressoraufladung konstruierten LLK gebaut bekommen. Das Porsche Teil ist von ausserordenltlich hoher Qualität, da bei der Turboaufladung jedoch höhere Drücke und Strömungsgeschwindigkeiten wie bei unserer Kompressoraufladung realisiert werden, ist das Teil nur bedingt für unseren Einsatz geeignet.

Jedenfalls VIELEN DANK an Uli, denn ohne seinen Einsatz um den LLK wäre ein Fahren in dieser Saison kaum noch möglich gewesen.

 

14.06.2013  Klassikwelt Bodensee

Nach den ersten 3 Runden auf dem Messerundkurs, in denen die Maschine recht ordentlich angeschoben hat, hat der Wagen Leistung verloren und aus dem rechten Auspuffrohr Feuer gespuckt, woraufhin Martin den Lauf abgebrochen hat um weitere Schäden zu verhindern. Der Wagen fuhr dann noch aus der Strecke zum Stellplatz in der Halle.

Später beim Motorenbauer stellte sich dann heraus, dass ein Fehler im Steuergerät für eine Dauerplus Aufschaltung auf die Einspritzventile der rechten Zylinderbank gesorgt hat, was das Überfluten der Zylinder mit Kraftstoff erklärt.

 

13.06.2013

Der Wagen ist nun "irgendwie" lauffähig und wir wollen ihn auf der Klassikwelt Bodensee zeigen und nach Möglichkeit auch die ein oder andere Runde damit drehen. Die neue große Bremsanlage soll kommende Woche eintreffen und auch der Ladeluftkühler steht noch aus, was wir jedoch zur Betriebsfähigkeit mit dem Dummy kaschieren. Auch der Pulverbeschichter hat in letzter Minute noch die Heckabdeckung mit den Anbauteilen geliefert und so kann es an den Bodensee gehen.

 

22.04.2013

Ölkühlkreislauf, Kompressorenölkühlkreislauf, Motorenkühl- und Schmiersystem, alles ist verbaut, verlegt, angeschlossen, befüllt und abgedrückt.

Da der Ladeluftkühler leider nicht wie vereinbart geliefert wurde, hat unser Auspuffbauer kurzfristig einen "Dummy" gebaut, um den Termin beim Motorenbauer zur ersten Inbetriebnahme des Triebwerks nicht zu gefährden. So kann der Motor schon einmal grundsätzlich zum laufen gebracht werden und sobald der Ladeluftkühler dann eingetroffen ist, kann die Feinabstimmung des Motormanagements stattfinden.

Auch der Bremsenbauer hat sich bis dato nicht an die vereinbarten Termine gehalten, doch sind wir noch guter Dinge, dass er rechtzeitig zum ersten Lauf am Bodensee in die Gänge kommt.

Der Wagen geht heute nun nach Kolbermoor zu Motorentechnik Buchner und wird in den kommenden Tagen wohl seinen ersten Brüller machen.

 

11.04.2013

Zur Kühlluft Zu- und Abfuhr für die Ladeluft- und Ölkühlungen sind im Heckbereich einige Änderungen durchzuführen. Nach diversen Berechnungen und einem regen Austausch mit Profis aus dem Bereich der Strömungsdynamik sind wir zu dem Ergebnis gekommen, dass wir unseren Kühlluftbedarf über die Dachoberkante decken werden, was einen Neubau des "Upper Louvre" im Aluminium Leichtbauverfahren zur Folge hat.

 

10.04.2013


HEIGO hat nun noch einen Käfig für den DMC12 gefertigt, baugleich wie unser bereits verbauter, und den dann auf einer speziell dafür geschaffenen Hydraulikpresse im Beisein eines technischen Abnahmeingenieurs des DMSB an vorgegebenen Stellen in definierten Richtungen mit dem 3,5 -fachen des Fahrzeuggewichts gedrückt.

Die Verformungen lagen allesamt im Bereich des genehmigungsfähigen und somit wird unser Käfig nun ein OFFIZIELLES ZERTIFIKAT durch den DMSB erhalten! DAS ist mal VERY SPECIAL! Wir werden noch dem Rat des Ingenieurs folgen und ein Diagonalkreuz im Freiraum zwischen den Türausschnitten einschweißen.
Nach der Druckprüfung für die Zertifizierung wurde der Käfig noch weiter gedrückt, bis die ersten Teile einknickten.

>Der Hauptbügel ist bei 12 Tonnen Druck eingeknickt, wobei der Raum um den Fahrersitz aufgrund einer Diagnonalstrebe hinter den Sitzen immer noch uneingeschränkt erhalten blieb.

>Der A-Säulen Bügel beginnt bei 6 Tonnen Druck zu knicken.

Im Fazit sind HEIGO als Käfighersteller, DMSB als Zertifizierer, Martin als Fahrer und Wolfgang als Schrauber mit dem Ergebnis SEHR zufrieden! JIPPIE und weiter gehts...!

 

01.04.2013

Nach 38 Stunden aktiver Konstruktion und Schrauberei hängt der Motor da wo er hin gehört. Alle Verschraubungen fest, Kühlsystem befüllt, Verkabelungen verlegt und verklemmt, Kühlluftzufuhr Lichtmaschine realisiert, diverse Kleinbaustellen abgearbeitet. Die Konstruktion der Lade- und Ölkühlungen ist auch gemacht und es scheinen sich keine unlösbaren Herausforderungen zu stellen. Die Anfrage an einen in der Szene bekannten österreichischen Spezialbetrieb für Ladeluftkühlerbau ist raus und wir hoffen auf zeitnahe Rückmeldung.

 

30.03.2013

"Das Bessere ist des Guten Feind" und somit hat das bewährte Triebwerk nach 14 Betriebsstunden erst mal Pause und macht Platz für unser neues Projekt "Aufladung". Die Anpassungen gestalten sich wie erwartet recht umfangreich und es verspricht noch ein langer, doch auch ausserordentlich spannender Weg zu werden. Neben der Integration des Motors mit seinen Nebenaggregaten und den dazu erforderlichen Anpassungen an Rahmen und GFK Chassis werden Ladeluftkühlung und die dafür notwendigen aerodynamischen Umbauten ein neues Kapitel in der Geschichte "DMC12 goes racetrack" eröffnen. Neben den reinen Schraubereien gilt es auch ein paar Bücher zu wälzen und erst einmal die Systematik der Strömungslehre in der Theorie zu erfassen um diese dann sinnbringend auf unser Projekt zu übertragen. "Jugend forscht" für Fortgeschrittene!

 

 

18.03.2013  ROLL OVER again...

HEIGO hat uns wissen lassen, daß unser Überrollkäfig trotz fachgerechtem Einbau einer zusätzlich zur Zertifizierung geforderten Diagonalstrebe und Knotenblechen nun doch nicht ohne zerstörendem Belastungstest vom DMSB zertifziert wird. Nun wird also ein technisch identischer Käfig gebaut und voraussichtlich im April diesen Jahres im Beisein des technischen Leiters Automobilsport des DMSB auf einer hydraulischen Druckpresse an vorgegebenen Punkten mit einer Kraft, entsprechend dem 3,5-fachen des Fahrzeuggewichts, belastet und die dadurch entstehenden Verformungen ermittelt und ausgewertet.

 

09.02.2013  viel zu tun...

Der Kompressormotor für die Saison 2013 ist da und mechnisch ist grundsätzlich alles an seinem Platz. Nun geht es bei uns im Hause ans Planen und Umsetzen der Nebenkriegsschauplätze wie Kompressorenölkühlung, Ladeluftkühlung und Verkabelung von Zünd- und Einspritzanlage.

 

11.01.2013  BREAK? GO!

Hr. X* von X-Racing* aus ... hatte über den Jahreswechsel ausgiebig Gelegenheit die Bremsanlagen des Delorean zu sichten und zu vermessen. Die ersten Konstruktionen für den Brembo Umbau sind erstellt und nach einem langen und ergiebigen Fachgespräch von heute werden lt. Aussage von X* die Adaptertöpfe und -naben kommende Woche in Produktion gehen. (*Namen vom Autor geändert)

 

 

Beschlußlage für die Saison 2013

Der Renn-Delorean wird zur kommenden Saison mit einem deutlich leistungsgesteigerten Motor mit mechanischer Kompressoraufladung, flüssiger Ladeluftkühlung, programmierter Einspritzung und ruhender Zündverteilung und somit mindestens 350PS ausgerüstet und zum erreichen einer zuverlässigen Verzögerung wird uns X-Racing* eine BREMBO Racing High Performance Anlage mit belüfteten Reibringen und jeweils einem 4-Kolben Bremssattel pro Rad auf den Delorean zuschneidern.

Als Basis für das Triebwerk dient weiterhin der originale PRV V6 mit 2849ccm wie er aus der Serie bekannt ist. Überarbeitungen im Bereich der Kolben und an der Peripherie ermöglichen die höhere Leistungsausbeute, doch sind Zylinderköpfe, Motorblock, Zwischenflansch, Kurbeltrieb mit Steuerketten und Ölwanne nach wie vor der Serie entsprechend.

Wir freuen uns auf diese neue Herausforderung und somit verspricht auch das Jahr 2013 wieder SEHR spannend zu werden.

 


 

Fazit 2012

Die Saison 2012 ist zu ende und der Renn-Delo hat sich in insgesamt 8 Stunden unter Vollgas Rennstreckenbedingungen tapfer geschlagen. Unser Résumé ist grundsätzlich positiv und wir sind sehr glücklich darüber, das im Bordbuch auch in 2012 nicht ein technischer Defekt, der zum Ausfall unseres Fahrzeugs geführt hätte, zu verzeichnen ist.

Doch gilt es nach vorne zu blicken und das Renn-Delo Projekt im kommenden Jahr in ein neues Licht zu setzen. Das Fahrwerk lässt nach all den Verbesserungen nun eine höhere Motorleistung zu und die verbauten Sicherheitseinrichtungen sind vom DMSB (Deutscher Motor Sport Bund) als Regelkonform anerkannt worden. Die Bremsanlage ist im Zuge der Leistungserhöhung komplett zu überarbeiten und es werden über den Winter wieder einige Konstruktions- und Schrauberstunden in unser Renn-Delo Projekt einfließen.

Ein Ziel ist es, den bei den vergangenen Veranstaltungen als zuverlässigen, aber nicht sehr schnellen Dauerläufer etablierten Wagen mit erheblich gesteigerter Motorleistung zu versehen um dann auch bei Punkteläufen und sonstigen Rennveranstaltungen vorne mitzufahren.

 

HIER geht es zu weiteren Bildern vom Hockenheimring 2012

 

17.12.2012 STOP!

ATG-Racing, kompetenter Partner für individuelle und professionelle Lösungen im Rennsport, Importeur und Vertreiber des gesamten BREMBO High Performance und Racing Programmes, nimmt sich unter persönlicher Federführung von Geschäftsführer Claus Götte der Herausforderung an, unseren Renn-Delo mit einer betriebssicheren und standfesten Bremsanlage auszustatten. Geplant sind, auf unsere 15" Räder abgestimmt, 288 mm BREMBO Reibringe, innen belüftet, schwimmend gelagert, vorne und hinten BREMBO Sättel mit je 4 Kolben in den Durchmessern von 32mm vorne und 28mm hinten. Die Adaption an die DMC-12 Nabe wird bei ATG in Münster ausgeführt. Zur hydraulischen Abstimmung zwischen Vorder- und Hinterachse ist vorläufig ein manueller Bremsdruckregler geplant.

Heute ist eine Palette mit 68,5kg Teilen wie Radnaben, Felgen, Serienbremsen, Schräglenker, Leitungen, u.s.w. per Spedition auf dem Weg zu ATG gegangen, um dort nach Vermessung und umfangreichen Berechnungen die ersten Zeichnungen zu erstellen. 

 

10.11.2012 ROLL OVER

Die Änderung am Käfig ist erledigt und HEIGO hat in bekannt tadelloser Qualität die vom DMSB zur Zertifizierung geforderte letzte Diagonalstrebe mit den erforderlichen Knotenblechen in den Käfig eingesetzt. Es werden noch ein paar Wochen vergehen bis die bürokratische Seite der Zertifizierung abgeschlossen ist, doch ist der begehrte und für die Teilnahme an Pokalläufen und Rennveranstaltungen erforderliche DMSB Wagenpass nun greifbar nah.

 

03.11.2012 GRAND PRIX KURS Hockenheimring

Unser Renn-Delo durfte heute erstmals auf die Baden Württemberger Grand Prix Strecke, den Hockenheimring im Rahmen des "akademischen Sporttraining" mit ein paar Kollegen des Solitude Revival Rennteams und der Truppe von TTT-Motorsport.de unter der Leitung von Uli Dümpert seine Runden drehen. Wir hatten wir eine gute Zeit und konnten zum Abschluß der Saison nochmal einige Erfahrungen sammeln. Nach Veranstaltungsende ging es dann direkt zu HEIGO.

 

01.11.2012

Der vorläufige Wagenpass für die Gruppen H, STT ist eingetroffen und wir können somit am kommenden Wochenende am Hockenheimring an den Start gehen. Gleich nach diesem Event wird der Renn-Delo zu HEIGO verbracht um eine letzte Diagonalstrebe in den Käfig einzusetzen. Dann ist der Käfig mit einer Ausnahmegenehmigung durch den DMSB eventuell auch ohne zerstörerische Prüfung zertifizierbar.

 

02.10.2012   "Pioniere"

Unser Antrag wurde vom Deutschen Motorsport Bund wohlwollend bearbeitet und der Delorean ist nun in die offizielle DMSB-Fahrzeug-Herstellerliste aufgenommen. Somit ist ein weiterer Schritt in Richtung "DMC12 im Rennsport" gemacht und jeder der in Zukunft seinen Delorean auf schneller Piste bewegen möchte, kann sich auf diese Liste berufen und somit grundsätzlich einen Wagenpass beantragen.

 

21.09.2012  "irgendwann muß man anfangen..."

DMSB Sachverständiger Oberingenieur Dipl.-Ing. Knut Wartenberg hat unseren Rennwagen genau unter die Lupe genommen um die Daten zu ermitteln, die zur Erstellung einen DMSB (Deutscher Motor Sport Bund e.V.) Wagenpasses Gruppe H erforderlich sind. Da der DMC12 noch nicht auf der offiziellen DMSB-Fahrzeug-Herstellerliste zu finden ist, sind die Voraussetzungen zum Erhalt eines Wagenpasses grundsätzlich noch nicht gegeben, doch irgendwann muß man irgendwo irgendwie anfangen und der Antrag zur Aufnahme in die Liste wurde bereits gestellt. 

Darüber hinaus hat uns Wartenberg wertvolle Tips aus der Sicht eines Sportkommissars gegeben um unser Auto für die technischen Abnahmen bei zukünftigen Rennveranstaltungen fit zu machen und kein Beanstandungspotential zu hinterlassen. Neben einer durch das Reglement bedingten Änderung an der Batteriehalterung und der erforderlichen Zertifizierung unserer Katalysatoren gab es jedoch kaum Beanstandungen und im Allgemeinen war der erfahreren Rennsportprofi sowohl vom Renn-Delorean an sich, als auch von den Ausführungen der Umbauten sehr angetan. 

 

28.08.2012

Buchner Motorsport hat die Fertigstellung des neuen Rennmotors zum Ende September signalisiert und wir planen den Einbau und die Erweiterungen wie Ladeluftkühlsystem und Änderungen der elektrischen Anlagen im November durchzuführen. Buchner wird dann anschließend die Einregulierung auf seinem hauseigenen Leistungsprüfstand durchführen und die Saison 2013 verspricht spannend zu werden!

 

25.08.2012  Salzburgring Classic "Sounds of Speed"

Ein weiteres mal und erstmals bei Sonnenschein und somit trockener Fahrbahn durften wir zur Salzburgring Classic 2012 "Sounds of Speed" unseren Renner einmal mehr als zuverlässigen Dauerlaufer präsentieren. Trotz den hohen Aussentemperaturen blieben alle Zeiger im grünen Bereich und die thermische Belastung konnte unserem Triebwerk nichts antun. Zu guter Letzt wurden wir auch noch mit einem Achtungspreis auf Rang 5 in der Klasse Grand Tourismo gekürt.

...verleiht Flüüüüügel...!

 

 

18.08.2012

Das Lenkrad unseres Wagens ist nun mit einer Snap-off Schnellverschluß versehen um das Ein- und Aussteigen und ggf. eine Bergung im Notfall zu erleichtern.

 

23.05.2012

Pit vom SOLITUDE REVIVAL e.V. hat sich für uns bei diversen Rennsportprofis umgehört und der nächste Schritt zu unserem großen Ziel, den 3-Stundenlauf im Rahmen der 24h Nürburgring zu fahren, zeichnet sich ab.

Wir konnten ein paar Kontakte aus einem früheren Projekt mit TÜV Automotive aktivieren und es geht nun darum einen Wagenpass für die Klasse 5 Sport Prototypen, zu bekommen. Hierzu wird in den kommenden Tagen ein Gespräch mit einem TÜV Ingenieur geben, der neben seiner Tätigkeit als amtl. vereidigter Sachverständiger auch noch die Tätigkeit eines ONS Kommissar ausführt, um das weitere Vorgehen zu planen. Es verspricht spannend zu bleiben...

 

17. - 20.05.2012  Klassikwelt Bodensee

Auch in diesem Jahr war unser Renner wieder auf der Klassikwelt Bodensee auf dem Messegelände in Friedrichshafen täglich auf dem Messerundkurs "Boxenstop" zu sehen. Hier konnten wir im Bereich Motor und Fahrwerk den Vergleich zum Vorjahr anstellen und die Änderungen gut beurteilen. Speziell die neue KW Feder-Dämpfer Kombination hat uns ein großes Stück nach vorne gebracht. An den Tagen kam es zu vielen guten Gesprächen und wir sind mit Kollegen des SOLITUDE REVIVAL e.V. in Kontakt gekommen. Pit und Mario mit ihrem 911 RS sind in der gleichen Gruppe wie wir gestartet und haben sich mit dem Delorean Virus infizieren lassen. Als dann auch noch für Beide jeweils eine Mitfahrt im Delo möglich wurde, war die Begeisterung perfekt. So hatten wir wieder ein paar schöne Tage mit guten Gesprächen, tollen Leuten, genialem Wetter, einer insgesamt sehr entspannten Atmosphäre und unser Renn-Delorean konnte wieder einmal mehr seine Zuverlässigkeit unter Beweis stellen.

 deloman Racing-Team und SOLITUDE REVIVAL e.V. im engen Schulterschluß 

 

12.05.2012  Salzburgring "Day of Thunder"

Beim "Day of Thunder" auf der österreichischen Traditionsrennstrecke Salzburgring, konnte unser Renn-Delorean einmal mehr seine Zuverlässigkeit unter Beweis stellen. Der Wagen hat die insgesamt 60 Minuten Renndistanz sauber absolviert und wir konnten unsere ersten Erfahrungen mit dem neuen KW-Fahrwerk auf regennasser Strecke sammeln. Durch den starken Regen spielte die im Vergleich zu anderen Fahrzeugen geringere Motorleistung kaum ins Gewicht und wir waren mit unseren Rundenzeiten wieder gut im Mittelfeld dabei und konnten in der Klasse Youngtimer den ersten Rang erzielen.

Pokalliste der Preisträger

 

Auf dieser Reise ins Salzburger Land sind wir bei Hans Buchner in Kolbermoor vorbei gekommen um ihm einen ersten Basismotor für die anstehende Leistungskur zu übergeben.

...in bester Gesellschaft...

 

17.04.2012

Heute hat das erste Gespräch mit Buchner Motorentechnik aus Kolbermoor stattgefunden und die Richtung in Sachen Leistungssteigerung ist nun grob vorgegeben. Wir wollen so viel wie möglich des original Triebwerks erhalten und aus dem Delorean Motor mit Hilfe einer Kompressoraufladung, ruhender Zündverteilung und einer programmierbaren Einspritzanlage auf etwas über 300PS Leistung kommen. Ein Motorenrohling wird Buchner im Mai zugehen und dann kann die Sanierung und Aufbauarbeit beginnen.

 

02.04.2012

Nennbestätigung zum "Day of Thunder" im Rahmen der Historic Trophy Salzburgring am 12. Mai 2012. Wir werden unseren Wagen wieder für eine Stunde unter Vollast und realen Rennbedingungen am Limit bewegen und mit unserem neuen KW Fahrwerk erste Rennstreckenerfahrungen sammeln.

 

26.02.2012

Unser neues DeloTransportTier ist ab sofort einsatzfähig und wird den Renn-Delo in Zukunft trocken, sicher und würdig zu seinen Einsätzen bringen.

 

26.01.2012

Die Anpassungen der Feder-Dämpferkombination an die Erfordernisse unseres Fahrzeugs wurden abgeschlossen und der Renner konnte heute wieder zu uns geholt werden. Die nächsten Schritte werden es nun sein die Schubstreben zu fertigen, den Stabilisator alternativ zu befestigen und die Grundeinstellung des Fahrwerks unter Berücksichtigung einer möglichst neutralen Lage der Querlenker zu realisieren.  

 


 

 

08.11.2011

Die KW automotive GmbH, professioneller Hersteller der KW-Suspensions für den Rennsport, hat heute unseren Renn-Delo bekommen um auf Basis der Messungen zu Radlast, Hebellängen der Querlenker, Radgröße, Spurweite, geplante Einsätze, Platzverhältnisse, u.s.w. ein Fahrwerk zu konstruieren und zu produzieren. Die Gespräche bei KW haben einige neue Möglichkeiten eröffnet und auch bereits die ersten Abstimmungsfragen zu den unterschiedlichen Fahrbahnbeschaffenheiten angeschnitten.

 

27.08.2011  Salzburgring Classic "Sounds of Speed"

Salzburgring, Österreich. Gestern Anfahrt und Aufbau unseres Equipments bei 34°C im Schatten auf einer aufgeheizten Asphaltfläche des Fahrerlagers direkt an der Rennstrecke im Salzburger Land. 

Bei der technischen Abnahme wurde nach Kontrolle aller relevanten Bauteile und Systeme von den technischen Kommissaren das "okay"-Pickerl für unseren ersten Rennstreckeneinsatz erteilt. Auf Nachfrage gab es den Tip den Überrollkäfig im Dachbereich bei Gelegenheit zu polstern, damit der Helm des Fahrers im Falle eines Überschlags nicht zu hart daran anstößt. Ansonsten gab es nichts zu beanstanden und so ist am Fahrzeug alles fit for racing!

Heute morgen 12°C, Regen. Die Bedingungen sind für uns vollkommen neu, da wir noch nie mit dem Rennwagen auf regennasser Fahrbahn unterwegs waren. Wie so oft bei diesem Projekt, verspricht es einmal mehr spannend zu bleiben und es gilt nun heraus zu finden wie unser Delo sich mit der derzeit gegebenen Fahrwerksabstimmung auf Wasser verhält. Die Entscheidung mit regentauglichen Semislicks anzutreten war auf den ersten Blick schon einmal weise getroffen. Auch das Filmteam für MotorvisionTV ist zeitig eingetroffen und packt Kamera und Tonequipment in große Plastiksäcke um keinen Wasserschaden zu erleiden. Erste Startzeit ist um 09:35Uhr und Martin ist schon sehr gespannt auf seine erste Regenfahrt.

Fahrerfazit nach der ersten Runde: Nach den ersten Runden in Friedrichshafen und auf der Strecke des AMC Burgau dachte ich dass wir am Salzburgring gemütlich unsere Runden drehen werden und den Anderen beim Rennen fahren zugucken. Mit dem Gefühl steh ich am Start und denk „ wenigstens ists für die Anderen auch nass und rutschig. Dann gings los und bald merkte ich -   Hab uns da total falsch eingeschätzt – wir sind dabei – und zwar mittendrin- und nicht am Hinte(r)n.  Sau cool……als ich den Ersten überholt hab dachte ich „wo ist der Nächste“.  Ab da hab ich dann den Anker weggeschmissen und wir haben den Lauf im Mittelfeld beendet. Auto bremst, lenkt und macht grundsätzlich was es soll. Bei Nässe ist die Fuhre schwierig wieder einzufangen – aber wenn die Strecke breit genug ist, dann geht auch das.

Zwei Deloreanbesitzer aus Salzburg und Traunstein haben den Weg zum Ring gefunden um uns bei dem ersten Vergleich mit den zum Teil schon seit Jahrzehnten aktiven Rennboliden und ihren erfahreren Piloten moralisch zu unterstützen. VIELEN DANK!

Die angekündigten Gewitterschauer entwickelten sich zu 12 Stunden Dauerniederschlag mit leichtem An- und Abschwellen der Wassermenge, von Normalregen bis zu sintflutartigen Wasserfällen, was unserem Spaß jedoch keinen Abbruch getan hat.

Fahrerfazit nach der letzten Runde: Die Salzburger Wasserspiele haben uns sehr in die Karten gespielt. Das hat unsere fehlende Leistung schön kaschiert. Aber wir haben jetzt die Gewissheit dass das Auto hält. Nach 1 ganzen Stunde Renndistanz hat kein Teil die Dienste verweigert und die Zeiten waren trotz wirklich widriger Umstände genauso wie beim ersten Lauf. Mir hat der Tag riesigen Spaß gemacht. Und einige neugierige Skeptiker ließen ein leichtes anerkennendes Kopfnicken erkennen. Die Baustellen die uns bleiben waren schon vor dem Salzburgring bekannt. Der Renner bekommt jetzt ein Gewindefahrwerk – dann haben wir da mal Ruhe drin. Und dann sind wir auf der Suche nach einem aufpreispflichtigen Extra: Leistung – aber das weiß ja jeder- Wer suchet, der findet.

Um 18:00Uhr, nachdem alle Teams ihre patschnassen Zelte, Pavillions und sonstigen Sonnenschutzmaßnahmen abgebaut hatten, zeigte sich die österreichische Sonne in ihrer reinen warmen Unschuld, als hätte es noch nie eine Wolke am Himmel gegeben. 

 

 

24.08.2011

Heute war ein Filmteam für MotorvisionTV unter der Leitung von Maximilian Engert bei uns in der Werkstatt, haben ein kleines Portrait über unsere Engagement im Bereich Delorean gedreht und haben uns und den Renn-Delo auf die Teststrecke nach Burgau begleitet. Nach ein paar Anpassung war es wieder an der Zeit ein paar Proberunden zu drehen. Das sehr schicke kleine RAID Lenkrad musste einem deutlich größeren Kranz von MOMO weichen um dem Fahrer direkte freie Sicht auf die wichtigen Anzeigen wie Temperatur und Öldruck zu ermöglichen. Das Handling ist mit dem 38cm Steuer unverändert gut. Bei der Bereifung haben wir für die Salzburgring Classic am kommenden Wochenende, mit Aussicht auf Gewitterschauer, nach Empfehlung von Reifen Dorfner, einem österreichischen TOP-Profi im Bereich Rennreifen mit international bestem Ruf, TOYO Semislicks aufgezogen. Nach einigen Runden und Ermittlung des geeigneten Fülldrucks fällt das Fazit auf trockener Fahrbahn eindeutig zu Gunsten der Slick Variante aus, doch wird der Profilierte TOYO bei Nässe seine Vorteile zeigen.

 

22.08.2011

Gespräch mit KW automotive, einem der führenden Entwickler und Hersteller für Rennsportfahrwerke, bzgl. Entwicklung zweier Fahrwerke für den Delorean. Zum einen ein sportlich abgestimmtes Straßenfahrwerk mit TÜV-Gutachten und zum zweiten ein Rennsportfahrwerk für unseren Bedarf im Renn-Delo. Bereits 2 Tage nach dem Erstkontakt haben wir einen Delorean mit original Standartfahrwerk zu KW gebracht um die Stammdatenermittlung zu ermöglichen.  

 

13.07.2011

Der AMC Burgau erlaubt uns heute den Nachmittag auf der clubeigenen Rennstrecke zu verbringen um Test- und Einstellungsrunden zu drehen. Es gilt den Wagen zu konditionieren um am 27. August fit für die "Salzburgring Classic" und dem dort stattfindenden Vergleich mit den großen Rennsporthelden der Vergangenheit zu sein. Hier wird nun zum ersten mal der Schraubenschlüssel gegen die Stopuhr getauscht und wir werden uns im Bereich Luftdruck, Dämpfereinstellung und Feinabstimmung betätigen. 

 

11.07.2011

Vordere und hintere Klappe sind jetzt mit Sicherheitsverschlüssen aus Edelstahl ausgestattet um ein ungewolltes Öffnen, z.B. im Falle eines Überschlags, zu verhindern.

 

14.06.2011

Da der Motor nicht die gewünschte Laufruhe und Leistung abgab, galt es der Ursache auf die Spur zu kommen. Nach der standardmäßigen Überprüfung von Zündanlage, Kraftstoffversorgung und Ventilspiel standen Falschluft und fehlerhafte Steuerzeiten unter dringendem Tatverdacht. Letzteres war die Ursache für schwache Leistung, Laufunruhe und starker Unterschiede in der Abgaszusammensetzung zwischen der rechten und der linken Zylinderbank. Eine Undichtheit am hydraulischen Spanner der linken Steuerkette führte zu einer zu geringen Vorspannung und somit zum Überspringen der Kette unter Last um einen Zahn. Somit lief der Motor, jedoch mit den vorgenannten Symptomen. Nach Abstellen der Undichtheit und Korrektur der Steuerzeiten läuft der Motor nun grundsätzlich gleichmäßig. Auch die Lambda-Regelung arbeitet nach Ersatz des entsprechenden Relais wieder einwandfrei und regelt munter vor sich hin. Einen seidenweichen Rundlauf wird der Motor jedoch aufgrund der konstruktiv bedingten 90° Zylinderwinkel und dem beim vorliegenden Triebwerk erhöhten Verdichtungsverhältnis nicht an den Tag legen... macht nix...

 

 

Wolfgang Hank und Martin Kusche 

Konstrukteur und Fahrer haben gut lachen

02.06.2011  Klassikwelt Bodensee

Der Anfang ist gemacht und unser Renn-Delo hatte zum ersten mal Asphalt unter den Rädern. Auf dem Messerundkurs "Boxenstop" im Rahmen der Klassikwelt Bodensee fuhr der Wagen seine ersten Runden und das Publikum war sichtlich begeistert. Martin, der Lenker unseres Renn-Delo ist mit Abstimmung Fahrwerk, Standfestigkeit von Bremsanlage, Kühlung und dem ganzen Drumherum sehr zufrieden. Nun gilt es die versteckten 200 PS aus dem Rennmotor zu holen, denn im Moment fährt der noch auf Sparflamme. Genug für die show, doch zu wenig um mit den alten Hasen und ihren Power-Käfern, 3ern, Capris und Porsches auch im Bereich der Beschleunigung sauber mithalten zu können. In den Kurvenpassagen liegt der Delo sehr stabil und da nimmt ihm kaum einer etwas ab.

Martin Kusche

 

klicken sie HIER um das Video der ersten Runden zu sehen

 

 

28.05.2011

Karosserie nochmal a bisserl (dezente 4 cm) verbreitert, Kriegsbemalungen angebracht, Motorgrundeinstellung durchgeführt, so kann er nun erst mal kommende Woche auf der Klassikwelt Bodensee einer breiteren Öffentlichkeit vorgestellt werden.

 

14.05.2011

Unsere "Tagesordnung" hat sich heute mal wieder recht umfangreich gelesen:  Einbau von: Feuerlöscher, Kraftstoffkondensator mit Zu- und Ableitung, Schleppösen vorne und hinten, Tachowelle, Kühlergitter, Lüftführung Kühler und diverse kleinere Schraubereien und Detaillösungen. Am späteren Abend war das Tagwerk dann erfüllt und alle Punkte von der heutigen Liste gestrichen. Das Ziel "Renn-Delo" rückt in erreichbare Nähe und wir sind schon ganz heiß auf die ersten Runden!

 

 

05.05.2011

Der Frontspoiler und die vordere Stoßfängerverkleidung wurden an die neuen Bedingungen angepasst um ausreichend Raum für die Lüftführungen zur Bremsenkühlung frei zu geben. Die Luftkanäle wurden aus einem thermoplastischen Kunststoffrohr gefertigt, eingepasst und angebaut. Jetzt kann ein Teil des Fahrtwinds gezielt an die Bremsscheiben gelangen. Ausserdem wurden um 4 cm verlängerte Kotflügelstreben aus leichtem Aluminiumrohr gefertigt um die Kotflügelkanten vorne unten auszustellen und somit mehr Freiraum für die Vorderreifen zu schaffen.

 

04.05.2011

Heute wurden die Türen fertiggestellt. Verriegelungsmechanismus gesperrt und an Stelle der vorderen Schließmechanik ein Gummiteil eingesetzt um Klappergeräusche zu verhindern. Die  "Fensterheber" angebracht und die Türverkleidungen konnten somit vorerst an ihrem Platz zur Ruhe kommen. Das upper louvre sitzt auch wieder an seinem Platz.

 

02.05.2011

Die Türverkleidungen wurden aus Aluminiumblech gefertigt und mit Aussparungen für Entriegelung, Zugang Spiegelverstellung und einem Riemen zum zuziehen versehen. Sollte es im Fahrbetrieb zu unerwünschten Reflektionen durch Sonneneinstrahlung kommen, wird die Abdeckung mit Folie schwarz matt versehen.

 

01.05.2011

Die Schaltung für die Ansteuerung der Kühlerlüfter Kühlmittelkreislauf und und Schmierstoffkreislauf wurde verkabelt und über eine Relaisschaltung ausgeführt.

 

30.04.2011

Um für die Kühlung der vorderen Bremsen möglichst viel Luft zur Verfügung zu stellen, haben wir die Luftleitbleche etwas auf diese Bedürfnisse angepasst. Zusätzlich ist am Frontspoiler rechts und links ein Luftkanal einzubringen um bei Geradeausfahrt ausreichend kühlende Luft an die Bremsscheiben zu lenken.

 

Heute wurde auch die Seitenscheibe HL angepasst und verschraubt, die Pedalbeläge verschraubt, Fußraumerhöhung verklebt und auch die Türen haben nun ein Innenverkleidungskonzept.

Da uns das endgültige Rennfahrwerk noch fehlt und voraussichtlich auch nicht rechtzeitig zur ersten Veranstaltung anfang Juni einbaufertig vorliegen wird, haben wir die Achsen vorübergehend mit harten Federn und einstellbaren Gasdruckdämpfern versehen, den original Stabilisator wieder eingebaut und eine Grundeinstellung der Fahrwerksgeometrie vorgenommen. Sämtliche Verschraubungen wurden bei am Boden stehendem Fahrzeug angezogen und somit ist der Renn-Delo jetzt grundsätzlich fahrbereit.

 

09.04.2011

Sitzkonsolen verklebt und verschraubt, Sitze eingebaut, Gurte installiert und Grundeinstellung durchgeführt, Auspuff drin, Lambda auch, Radnaben hinten mit längeren Bolzen versehen, weil da 20mm Spurverbreiterungen zu verwenden sind. Grundsätzlich waren die Felgen so berechnet, das auf Spurverbreiterungen verzichtet werden kann, doch ist der Freiraum für den Bremssattel in der Rennfelge kleiner wie bei der original Delorean Felge. Um ausreichend Platz zu schaffen wurde das gesamte Rad nach aussen versetzt. Die Innenkanten der Radhäuser wurden ausgeschnitten um den Platz für das Rad zu erweitern.

 

08.04.2011

Reifen da, Felgen da, Auspuff da, Sitzkonsolen da, Reifen gleich montiert / gewuchtet und  morgen gehts ans zusammenschrauben... JUCHUH!

 

05.04.2011

Die angepassten Sitzkonsolen und Verstärkungsrahmen der Sitzaufnahmen sind vom Pulverbeschichter zurück und können nun am Fahrzeugboden eingeklebt werden.

 

29.03.2011

Heute wurden die 3-teiligen HTN Felgen geliefert. Die Hinteren in 9X15 sind augenscheinlich okay, doch bei den Vorderen in 7X15 wurde das Ventil herstellerseitig etwas unglücklich positioniert, was die Montage eines Reifens unmöglich macht. Die Vorderfelgen gingen nach Rücksprache mit dem Hersteller umgehend zurück und werden in ein paar Tagen mit korrekter Ventillage wieder bei uns im Hause sein.  Der Kontakt zu HTN gestaltet sich sehr professionell, angenehm flott und flexibel und wir werden wohl auch weitere Rädersätze für alternative Gummimischungen aus deren Sortiment beziehen.

Ausserdem wurden uns heute der Liefertermin für die Reifen in den Größen 200/580-15 und 240/600-15 in einer Gummimischung für Slalom und Bergrennen für kommende Woche bestätigt. Für Rundstreckeneinsätze werden wir später aus den Erfahrungen mit den 15" Rädern einen weiteren Rädersatz mit entsprechend abweichender  Gummimischung anschaffen.

 

26.03.2011

Da mir die originalen Sitzaufnahmepunkte für den Renneinsatz etwas zu schwach dimensioniert erscheinen, haben wir für beide Sitzpositionen Verstärkungsrahmen gefertigt und eingepasst. Somit ist die Verbindung zwischen Sitz und GFK-Chassis auf eine deutlich größere Fläche verteilt und die Aufnahme der beiden unteren Schenkelgurte des 6-Punkt Gurtsystems konnte somit auch stabil und sicher ausgeführt werden. Auch die SABELT Sitzkonsolen benötigen für den Einsatz im Delorean eine gründliche Überarbeitung, da bei Anwendung wie nach Hersteller vorgesehen der Sitz zu hoch, und somit Kopfraum und Helmfreiheit zu knapp wird.  Stahlrahmen und Sitzkonsolen gehen nun noch zwecks Korrossionsschutz und optischer Aufwertung zum Pulverbeschichter.

 

24.03.2011

Der Unterboden ist nun komplett verkleidet. Das Mittelstück unter den Sitzen ist für Servicearbeiten z.B. am Kraftstoffdruckspeicher, Schaltgestänge, Bremsleitungen  oder den Kühlmittelrohren, leicht abzubauen. Die geschlossene Unterbodenfläche soll neben dem aerodynamischen Vorteil auch noch eine Schutzfunktion für Bauteile und Fahrer bieten.

 

23.03.2011

Der vordere Stoßfänger ist vom Lackierer zurück und wurde auch gleich angebaut. Jetzt noch die Blinkleuchten verkabeln und wenn der "Grill" dann dran sitzt, guckt der Wagen auf den ersten Blick wieder wie ein Delorean aus.

 

18.03.2011

GKN (SPIDAN) hat diese Woche die frisch überarbeiteten und geprüften Antriebswellen geliefert und die Verbindungen zwischen Getriebe und den Radnaben ist somit hergestellt. Grundsätzlich ist der Renn-Delo jetzt fahrbereit! Dazu ist heute noch der zweite Sitz SPARCO PRO2000 PLUS und auch die SABELT Gurte eingetroffen.

 

16.03.2011

Die Seitenscheibe hinten rechts wurde aus Makrolon geschnitten und die nötigen Aussparungen für Ölkühler Zu- und Abluft ausgespart. Die Scheibe wurde von aussen auf die Karosserie aufgeschraubt.

 

 

12.03.2011

Die Positionen Fahrersitz, Lenkrad, Pedale, Fußstütze und Fußbodenhöhe sind nun auf den Fahrer abgestimmt und durch eine Änderung an der Türe konnte auch ausreichend Raum für den Helm geschaffen werden. Durch diese Maßnahme ist erreicht, das alle im Fahrbetrieb notwendigen Bewegungen ohne Helm-Türkontakt ausführbar sind.

 

11.03.2011

Nun sind beide Auspuffanlagen als Muster zusammengeheftet und erstmals im Fahrzeug verschraubt. Die Abstände zum angrenzenden Rahmen sind nun in Ordnung und die Anlagen können nach dieser Vorlage gebaut werden. Zur endgültigen Montage sind die Aussparungen in der Stoßfängerverkleidung noch zu erweitern.

 

09.032011

Der rechte Auspuffkrümmer ist gebogen und zusammen mit Schalldämpfer und Kat für die Anpassung zu einer Einheit zusammengeheftet. Wir haben das Stück eingepasst und vor dem endgültigen verschweißen ist maßlich noch eine Änderung vorzunehmen. Der Abstand zwischen dem Krümmerrohr des ersten Zylinders und dem Rahmen ist noch zu gering.

 

07.03.2011

Da der Überrollkäfig direkt auf dem Fahrzeugboden steht und uns die GFK-Haut zu schwach erscheint um im Falle eines seitlichen Aufpralls den Käfig an seinem Platz zu halten haben wir Verstärkungen aus Edelstahlplatten (hinten gewinkelt 3mm, vorne gerade 2mm) angebracht, die im Falle eines Falles die Kraft von der einen zur anderen Seite übertragen und der Insassenschutz somit sichergestellt ist. Im vorderen Bereich dient diese Verstrebung gleichzeitig als Tankabdeckplatte und Unterfahrschutz um ein Eindringen von Fremdkörpern in den Fußraum zu verhindern. Der freie Bereich unter den Sitzpositionen wird aus aerodynamischen Gründen nach vorläufig letzter Positionierung des Fahrersitzes mit einer formschlüssig eingepassten Leichtmetallplatte verschlossen. Da der Sitz je nach Fahrer ab und an auszutauschen ist, und der Umbau innerhalb weniger Minuten erfolgen soll, wird diese Platte mit flächenbündigen Bajonettverschlüssen aus dem Flugzeugbau eingesetzt.

 

 

28.02.2011

Der Fahrersitz ist nun einmal vorläufig an seinem Platz. Hier werden wir wohl noch einiges an Feinarbeit erledigen, wenn der Fahrer im Wagen sitzt. Die Kopffreiheit ist bauartbedingt ohnehin als knapp zu bezeichnen und ein Helmvolumen muß ja auch noch rein...

Die Antriebswellen sind heute zum Hersteller GKN (SPIDAN) gegangen um dort überarbeitet zu werden und sollten innerhalb einer Woche wieder einbaufertig bei uns im Hause sein.

 

26.02.2011

Heute wurde der Fahrersitz mit den Konsolen geliefert. Wir haben uns für einen FIA-zugelassenen SPARCO PRO2000 in schwarz entschieden. Konsolen und Gurte in silber liefert uns SABELT. Wir werden für den Wagen auch einen Beifahrersitz vorsehen um zum einen Mitfahrten für Interessierte zu ermöglichen und uns zum anderen auch die Option für Rallyeeinssätze mit Beifahrer offen zu lassen.

 

Die ersten Sticker sind auch schon angebracht und dienen später Streckenposten und Servicepersonal zur Orientierung.

 

Auch die Mittelkonsole hat nun ihr endgültges Gesicht und wirkt auf den ersten Blick fast etwas wie im apple-design. Der Grund für die glatten und schnörkellosen Oberflächen findet sich jedoch rein in dem Anspruch dem Fahrzeugführer einen aufgeräumten und barrierefreien Arbeitsplatz zu bieten. Seitlich neben der Feststellbremse finden sich ein Schalter für die manuelle Zwangsansteuerung der Kühlerlüfter vorne und ein weiterer Schalter für die Aktivierung des Ölkühlerlüfters.

 

25.02.2011

Die Starterbatterie wurde durch eine Abstützung des Überrollkäfigs von ihrem ursprünglichen Platz hinter dem Beifahrersitz  vertrieben und hat ihre neue Heimat nun vorne im Fahrzeug gefunden. Die Anschlußleitungen wurden sämtlich erneuert und den aktuellen Gegebenheiten angepasst. Die Batterie ist in einem säureresistenten Kunststoffbehälter untergebracht.

Zeitgleich haben wir Scheiben in die Türen eingesetzt. Auf die ursprünglich angedachte Variante MAKROLON haben wir wegen des relativ hohen Aufwands und der  aus der vorgeschriebenen Materialmindeststärke resultierenden sehr geringen Gewichtsersparnis verzichtet. Nun zieren den Wagen wieder original Delorean Türscheiben, allerdings ohne den schweren Motorheber. Hier erfüllt nun ein Lederband den Zweck der Bewegung und Fixierung.

 

19.02.2011

Auch "Kleinigkeiten" wie eine Scheibenwaschanlage wollen professionell ausgeführt sein. Darum haben wir uns entschieden an jeden Wischerarm eine 3-fach Düse aus dem Sortiment von SWF anzubringen und das System mit einer leistungsstarken HELLA Pumpe zu beschicken. Das Abschlußgitter unter der Frontscheibe wurde leicht modifiziert und wieder eingesetzt.

In diesem Zuge wurde auch die Heizungs- / Lüftungsanlage modifiziert. Die Komponenten der Klimaanlage wurde bereits vor Zusammenbau Rahmen/GFK komplett entfernt und nun war noch die Ansteuerung der Unterdruckdosen auf die neuen Bedürfnisse anzupassen. Die Umluftklappe wurde durch eine Aluminiumblechabdeckung ersetzt und die Auslässe mittig stillgelegt. Die Anlage hat nun nur noch die Aufgabe bei Regenfahrten Front- und Seitenscheiben vor dem Beschlagen zu bewahren.

 

18.02.2011

Wir haben uns für ein griffiges 280mm Lenkrad aus dem Hause RAID entschieden um den Wagen sicher in der Hand zu haben.

 

16.02.2011

Brems- und Kupplungshydraulik wurden nach letzter Überprüfung aller Leitungsverschraubungen mit BOSCH DOT 5.1 SUPER Bremsflüssigkeit befüllt und entlüftet. Die Anwendung einer hydraulischen Handbremse war uns bis heute gänzlich neu, doch arbeitet dieser System unkompliziert und sicher.

 

15.02.2011

...warum denn in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah... Über einen Kontakt sind wir auf einen kleinen aber feinen Spezialbetrieb für Auspuffanlagen gestoßen und der befindet sich in Augsburg-Lechhausen! ...so klein ist die Welt... Peter Feimer gehört zu den "Geheim-Tips" unter Sport- und Rennwagenfahrern und hat neben einer sehr umfangreichen Werkstattausrüstung und jahrelanger Erfahrung in seinem Handwerk auch noch eine Unzahl von Renault ALPINE Fahrern in seinem Kundenkreis. Peter ist somit mit der Abgasführung von im Heck verbauten PRV V6 Motoren bestens vertraut. Wir hatten gleich heute spontan eine Sichtung des Renn-Delos angesetzt und die ersten Ideen zur Umsetzung formen sich. Flansche hat er im Regal liegen und die Rohre werden individuell für unsere Bedürfnisse gebogen. Als nächstes gilt es FIA-zertifizierte Katalysatoren zu beschaffen und die Anlage auf unsere Bedürfnisse anzupassen.

 

12.02.2011

Der Motor hat heute um 14:45 sein erstes Brüllen von sich gegeben. Nach Anschluß und Aktivierung der Zünd- und Kraftstoffanlage durfte einer unserer Azubi den Zündschlüssel drehen und der Motor sprang nach wenigen Umdrehungen an. Was für ein SPEKTAKEL! Der vorläufige Verzicht auf jede Art von Schalldämpfung sorgt für ein infernalisches Klangbild...

Heute wurde ausserdem der Bremshebel für die hydraulische Feststellbremse am Mitteltunnel hinten rechts positioniert und die Bremsleitungen entsprechend den Anforderungen verlegt. Die Verschraubung des Hebelrahmens erfolgt durch die Alukonsole und das GFK in eine zusätzlich eingefügte Halteplatte. Jetzt kann nach letzter Kontrolle aller Bremsleitungsverschraubungen das hydraulische Bremssystem erstmals befüllt und entlüftet werden. Wir spielen noch mit dem Gedanken ein automatisches Entlüftungssystem in den Bremskreis zu integrieren. Der Sinn einer Dauerentlüfung erschließt sich mir nicht wirklich, doch dieses System hat den angenehmen Effekt, das die Bremsflüssigkeit permanent in kleinen Hüben durch die Anlage zurkuliert, was eine Wärmeableitung von den thermisch hoch belasteten Bremssätteln bewirkt und somit der Dampfblasenbildung und dem sog. "Fading" entgegenwirkt.

 

10.02.2011

Die Bauteile des Ölkühlerrahmens sind vom Pulverbeschichter zurück und somit kann der Ölkreislauf geschlossen werden. Mit dem Einbau dieses Systems im Seitenteil habe ich mir eine Ehrenmitgliedschaft im Buddelschiffbauerverband verdient... Heute wurden neben dem Schmierkreislauf des Motors auch das Kühlsystem und der Kraftstofftank befüllt. Der Motor wurde einige Minuten bei Anlasserdrehzahl durchgedreht um das Motorenöl  an den Schmierstellen zu verteilen. Zünd- und Kraftstoffanlage sind noch nicht aktiviert um ein unbeabsichtigtes Starten des Triebwerks zu verhindern.

 

 

22.01.2011

Der Lüftermotor am Ölkühler im Seitenteil hinten rechts benötigt eine ausreichende Menge an kühler Frischluft um eine effektive Temperatursenkung zu bewirken. Die Zuluft wird kontrolliert über eine Öffnung am Seitenteil oben, in Fahrtrichtung vor dem Auslaßschacht angesaugt. Damit sich bei Regen das System nicht mit Wasser füllt, wurde ein ausgeklügeltes Abscheidesystem integriert. Der gesamte Hohlraum im Seitenteil HR ist hermetisch abgedichtet, so das die Kühlluft ausschließlich kontrolliert über das Einlaßsystem zustömt.

 

 

27.12.2010 - 08.01.2011

Am Ölfilterflansch wurde ein thermostatgesteuerter Zwischenadapter zum Anschluß Ölkühler angebracht. Der Ölkühler ist in Einheit mit einem Elektrolüfter im Seitenteil HR integriert und die erwärmte Abluft wird nach oben an die Umgebung abgegeben. Als Halterung und zeitgleich Luftführung dient ein in Handarbeit enstandener Rahmen der zur Hälfte im Seitenteil verschwindet.

 

 

Das Armaturenbrett wird im Leichtbauprinzip gefertigt und vom Oberflächenmaterial optisch dem Original angeglichen.

 

 

Die Mittelkonsole wird im Leichtbauprinzip aus Aluminium gefertigt und eingepasst. Die Elektrische Anlage wird auf die Bedürfnisse angepasst und die entsprechende Leitungen, wie z.B. die Hauptversorgungskabel, im Fahrzeuginnenraum verlegt und mit RSGU-Schellen befestigt. Ein Hauptschalter mit gesondertem Schaltkreis für Zündstrom und einem Kondensator zur Abreißfunkenvermeidung wird installiert und die Fernauslösung nach aussen gelegt. Die Batterie wird in einem säurefesten Spezialbehälter ihren Platz in der Ersatzradmulde finden.

 

 

24.12.2010

Der Wagen darf zurück in seine Heimat... FRÖHLICHE WEIHNACHTEN!

 

21.12.2010

Der Käfig ist eingeheftet, wartet auf Änderungs- und Ergänzungswünsche und der Kollege mit dem Schweißgerät ist schon ganz heiss auf Schweiß(en).

 

 

 

 

21.09.2010

Heute ist der Renndelo zu HEIGO nach Kist gegangen um da den wohl weltweit ersten Überrollkäfig mit Herstellerbescheinigung einzubauen. Wegen der Flügeltürausschnitte kommt eine Konstruktion ähnlich der vom Ford GT40 zum Einsatz 

 

Die Heckscheibe wurde aus Gewichtsgründen durch eine Kunststoffscheibe ersetzt.

 

Die Bremsanlage und die Radaufhängung vorne wurde in einem ersten Schritt auf die höheren Anforderungen angepasst.

 

 

 Der Motor wurde von einem ortsansässigen Rennmotorenbauer komplett revidiert und in gewissen Grenzen optimiert.

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Notizen für Presse und Veranstalter:

 

Baudatum:

Januar 1982 


Fahrzeug Ident Nummer:

SCEDT26T8CD011515
 

Bereifung:

vorne: 205/580R15 auf 3-teiligen HTN-Rennsportfelgen 7X15
hinten: 240/600R15 auf 3-teiligen HTN-Rennsportfelgen 9X15


Modifikationen:

HEIGO-Käfig
Unterbodenverstärkungen
Bereifung (vorne 205/580R15  hinten 240/600R15)
Bremsanlage modifiziert (innenbelüftete Scheiben und größere Bremssättel vorne, Kühlluftkanäle ab Frontschürze verbaut, Luftleitbleche geändert, ...)
Elektrische Anlage modifiziert (Lage Batterie, Hauptschalter 6-polig nach FIA, Zwangssteuerung Kühlerlüfter,...)
SPARCO-Rennsitz PRO2000  + Sabelt Gurt 6-Punkt Fahrerseite
Fahrerplatz individualisiert (Lage Sitz, Pedale, Lenkrad, Schalthebel, Bodenhöhe, ...)
Motor mechanisch überarbeitet (Verdichtung erhöht, Einlaß- / Auslaßkanäle optimiert, ...)
Abgasanlage modifiziert (2 individuelle Fächerkrümmer, 2 Rennsportkatalysatoren + Lambda-Regelung, ...)
Zusatzölkühler mit Elektrolüfter im Seitenteil HR
Seitenscheiben hinten am Motorraum aus Makrolon
Karosserie verbreitert (Radläufe V+H um ca 4cm nach aussen gesetzt)
Helmfreiheit in der Fahrertüre durch Umgestaltung des Türrahmens erweitert
Abschleppeinrichtungen V+H nach FIA
Kühlanlage modifiziert (mehrreihiger Ganzmetallkühler, ...)


Besonderheiten:

-Weltweit erster und einzig bekannter in größtmöglicher Anlehnung an DMSB und FIA Grundsätzen aufgebauter Rennwagen auf Basis eines Delorean DMC-12
-unlackierte Edelstahlkarosserie
-Flügeltüren
-Motor entspricht bis auf kleine Modifikationen dem original verbauten RENAULT PRV-V6 Triebwerk mit original BOSCH K-Jetronic und Lambda-Regelung

 

Einteilung nach DMSB: Gruppe H

Auszug aus dem DMSB Reglement zur Gruppe H, Stand 2012:

In der Gruppe H sind Personenkraftwagen zugelassen, deren Baujahr nach dem 31.12.1965 und vor dem 1.1.2009 liegt. Die Baujahresgrenze 2008 wird bis zum 31.12.2018 beibehalten. Ab dem 1.1.2019 sind in der Gruppe H nur noch Fahrzeuge zugelassen, deren Baujahr mindestens zehn Jahre zurückliegt.

Es sind nur Fahrzeuge startberechtigt, welche in einer Stückzahl von mind. 200 identischen Fahrzeugen in 12 aufeinanderfolgenden Monaten hergestellt wurden und über ABE, EWG-Betriebserlaubnis oder EBE verfugen. Daruber hinaus mussen die Fahrzeuge über den normalen Vertriebsweg fur jedermann frei erhaltlich gewesen sein. Die Nachweispflicht zu vorstehender Regelung liegt beim Teilnehmer.

Die Fahrzeuge mussen auf jeden Fall von einem Fahrzeughersteller wie er in Art. 3 dieses Reglements definiert ist, hergestellt worden sein.

Bezuglich Motorenaufladung gelten die Bestimmungen des Artikels 7 dieses Reglements.

Von der FISA/FIA für das betreffende Fahrzeug homologierte bzw. ehemals homologierte Fahrzeugteile sind zulässig.
Die homologierten Bauteile dürfen auch einzeln zur Anwendung kommen. Den Nachweis hat der Teilnehmer durch Vorlage eines Homologationsblattes zu erbringen.

Im Rallyesport ist zusätzlich der Artikel 4.1 dieser Bestimmungen anzuwenden.
Die Fahrzeuge müssen für den Einsatz in der Gruppe H zum öffentlichen Straßenverkehr zugelassen sein oder/ und die sportrechtliche Zulassung (z. B. DMSB-Wagenpass) für die Gruppe H besitzen.

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