19.06.2018 Dienstag, Härmösand (S) > Piteå (S)

Nach einem  kräftigen Frühstück ging die Reise weiter. Piteå galt es zu erreichen und bei gleichmäßigem Regenwetter rollte die ganze Truppe weiter Richtung Norden. Auf etwa halber Strecke lockerte der Himmel auf und wir machten Rast bei Husum. Nicht zu verwechseln mit dem deutschen Husum an der Nordsee, sondern dieses Husum ist eine kleine Stadt am botnischen  Meer, etwa in der Mitte Schwedens. Rast gemacht, Hot Dog gegessen, runter zum Strand,  das Meer fotografiert, hinein gefasst, brrr… kalt… und weiter im Plan nach Piteå.

Piteå. Das in einem Park und in unmittelbarer Nähe zur Ostsee gelegene ehemalige Klinikgebäude wurde in Teilbereichen zu einem schicken Hotel umfunktioniert. Die Zimmer waren groß und geräumig und jedes hatte neben der üblichen Bett- Nachtisch- Nasszellen-Ausstattung auch noch Tisch und Couch und Gestühl zu bieten und die großen Fenster erlaubten einen Ausblick in den grünen Innenhof des Anwesens. Das heutige Abendessen gestalteten wir in einer nahen Pizza Bude, wo wir auch gleich ein weiteres Schweden Phänomen erfahren durften. In den meisten Lokalen gibt es einen Bereich mit Salaten, Kaffee und Brot, an dem sich jeder Gast ohne Extrakosten bedienen darf.  Getränke wurden in diesem Laden, wie auch anderorts, ausschließlich per Selbstbedienung verkauft. Da steht ein Kühlschrank mit Glastür in der Ecke und neben den üblichen Fanta, Cola, Sprite Flaschen und Dosen wird auch Bier geboten. Allerdings nur ein sehr schwach mit unter 1% Alkohol versehener Gestensaft. „Echtes“ Bier oder auch andere Alkoholika dürfen nur in Gaststätten mit entsprechenden Lizenzen angeboten werden und haben in Schweden einen deutlich höheren Preis wie in Deutschland. Das ist einer hohen Steuer zu verdanken, die den Konsum von Alkohol in Grenzen halten soll. Randbemerkung: Auf der Fähre von Kiel nach Schweden wurden zahllose Kisten mit Bierdosen oder auch flaschenweise harte Getränke von schwedischen Gästen zollfrei und mit im Nachbarland deutlich geringerem Steuersatz  gekauft und im PKW nach Hause genommen. Dies führt auch zu regelmäßigen Alkoholkontrollen an den Ausfahrtsstraßen des Hafens, da sich wohl der ein oder andere Gast nicht ganz zurück halten kann und schon mal mit etwas zu hohem Restalkohol im Blut von Bord fährt. 

 

  

 

 

Grüße aus Husum, mitten an der schwedischen Ostseeküste.

 

 

 

 

 

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