Neuausrichtung, Umzug, Zukunft neu gestalten!

 

12.2018

"Wir sind dann mal weg..."  war die Überschrift unserer Weihnachtspost 2018 und "Leben ist Bewegung, Leben ist Veränderung..." stand da im Nebensatz zu lesen.

Wir werden unser handwerkliches Schaffen in der Blücherstraße 82 zum Ende Mai 2019 beenden und den Betrieb unserer Kfz-Werkstatt in der bekannten Form einstellen. Das Gebäude wurde an einen Investor verkauft, der nach seinen Angaben an dieser Stelle Wohnbau betreiben wird. Doch sind Lust und Leidenschaft für den Beruf ungebrochen und es geht weiter. Wir werden uns bewegen und wir werden Einiges verändern, denn irgendwie und irgendwo werden wir auch Morgen wieder schrauben.

In 2019 geht es also auf zu neuen Ufern, Veränderung steht auf dem Plan! Zur Mitte kommenden Jahres werden wir den aktuellen Standort verlassen, unser Engagement an neuer Stelle weiterführen und so ein neues Kapitel in unserer nun bereits 23 Jahre langen Werkstattgeschichte aufschlagen.

Ziele der Aktion sind neben einer umfangreichen Modernisierung des Werkstattablaufs in einer energetisch optimierten Gebäudestruktur u.a. auch eine Neuordnung unserer Kapazitäten um eine spürbare Verkürzung der Vorlaufzeiten im Werkstattbetrieb zu erreichen. Darüber hinaus gibt es erste Planungen und Gespräche, um auf gleichem Gelände einen Delorean Ersatzteilhandel einzurichten. Unabhängig vom team-deloman Werkstattservice, doch nicht weniger attraktiv und kompetent.

Zitat aus einem unserer früheren Weihnachtsbriefe: "Vor der Zukunft muss man keine Angst haben, Zukunft hat es immer schon gegeben und Zukunft wird es immer geben"

 

 

Stand 01.2019

Noch in den letzten Tagen des vergangenen Jahres sind wir mit dem Eigentümer eines nach all den Besichtigungen und Recherchen favorisierten Objektes einig geworden und nach Prüfung und Anpassung der Vertragsbedingungen wurden am Nachmittag des 24.12.2018 die Unterschriften unter die Verträge gesetzt. Nun gilt es noch das Nutzungsänderungsverfahren zu beantragen und wenn die hier erforderlichen Befürwortungen der örtlichen Gemeinde und die Genehmigung des zuständigen Landratsamtes vorliegen, können wir tatsächlich starten. Eine erste Anfrage zum genauen Ablauf des Verfahrens an die Bürgermeisterin von Adelsried ist bereits erfolgt.

Der Vertrag läuft ab 01.03.2019 und der Vermieter hat bereits die ersten Gespräche und Terminvereinbarungen für anstehende Renovierungsmaßnahmen geführt und getroffen. Der gesamte spätere Werkstattbereich bekommt einen neuen, für den Betrieb einer Kfz-Werkstätte geeigneten und nach aktuellen Richtlinien im Hinblick auf Öldichtheit, Rutschfestigkeit und Festigkeit geprüften Boden. Auch die Fassade nebst Türen, Tore und Verglasung wird neu gestaltet um neben Licht und Nutzwert auch noch einen aktuellen Wärmedämmwert zu erreichen. Durch den kompetenten und intensiven Einsatz der betrieblichen Beratung des bayrischen Landesinnungsverbands und vor Ort direkt durch die Kraftfahrzeuginnung konnten die Planungen nicht zuletzt unter Berücksichtigung des aktuell gültigen rechtlichen Rahmens, zügig auf den Weg gebracht werden. Von Bodenbeschaffenheit bis zur Vorgaben bei der Arbeitsplatzbeleuchtung gilt es zahllose Regeln zu beachten und die Kompetenz in diesen Fragen liegt wohl nirgends so konzentriert, wie in den Büros der Betriebsberater unserer Gewerbeverbände LIV (Landes-Innungs-Verband) und der Kfz-Innung-Schwaben.

Im Innenbereich gilt es dann Wände und Decken einzuziehen um aus einem Teil der aktuell 1005 Quadratmeter großen ehemaligen Fabrikhalle eine Kfz-Werkstatt nach aktuellem Stand der Kunst und aus dem Rest einen Lager- und Teilebereich zu gestalten. Auch Büros und Sozialräume gilt es zu gestalten und die bereits bestehende 86 Quadratmeter große ehemalige Betriebswerkstatt nebst ihrer Montagegrube wird zu einem modernen Annahme- und Analysebereich ausgebaut.

Unser Wärmebedarf wird vollständig über das Fernwärmenetz einer benachbarten Biogasanlage gedeckt und große Teile der Dachflächen des gesamten Gewerbeparks sind mit Photovoltaik bestückt um uns auch bei der Fahrzeugreparatur einen möglichst hohen Anteil Nachhaltigkeit zu ermöglichen.

 

Luftbild copyright Google Kartendaten 2018

 

 

Links der Grundrißplan der gesamten Anlage und rechts die skizzierte Planung eines Teilbereichs zum Ausbau als Kfz-Werkstatt nebst Teile- und Fahrzeuglager.

 

Und hier eine noch sehr grob skizzierte erste Ansicht der Gebäudefront unseres neuen Standorts. Es verspricht spannend zu bleiben!

 

Unsere Anschrift ab 01.07.2019 wird lauten:

 

Streitheimer Straße 22

86477 Adelsried

 

 

 

  

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01.01.2019

Das neue Jahr startet bereits mit der ersten Investition in unseren Gerätepark. Ein Oldtimer, aus den 70ern. Thomas Magnum würde sagen: Ich weiß was sie jetzt denken...  Es handelt sich um einen Gabelstaper, 5.2 Tonnen Eigengewicht, Hubhöhe 5,5 Meter, 2800 Kilo Kapazität, Toyota 6 Zylinder, der sollte fürs Erste genügen. Großen Service und frischen Anstrich und ein "HULK" wird geboren!

© https://marvel.fandom.com/wiki/Bruce_Banner_(Earth-TRN517)

 

15.01.2019

Heute Besprechung mit Architekt und den ersten Bauhandwerkern wie Elektriker und Torbauer.
Die ursprünglich angedachte Zwischendecke in die Halle einzuziehen, kommt wohl nicht in Frage, da wir dann aus einem 1-geschossigen Gebäude ein 2-geschossiges machen, was baurechtlich und auch im Hinblick auf Brandschutz und Fluchtwege eine vollkommen neue Welt der bürokratischen Unfassbarkeiten eröffnet.

Alle sonstigen Ideen können nach erster in Augenscheinnahme lt. Architekt grundsätzlich umgesetzt werden. Hier noch ein Fluchtweg, da noch eine Brandschutztüre, doch im Großen und Ganzen sollten unsere Pläne ausführbar sein. Zur Vorbereitung des Bauantrags zur Nutzungsänderung sind noch einige Unterlagen gefordert, die der Eigentümer der Liegenschaft zeitnah zur Verfügung stellen wird.

Ein Thema mit Denkpotential ergab sich zum Boden. Es steht nun zur Debatte, den gesamten Boden im Werkstattbereich heraus zu brechen und einen vollständig neuen Aufbau, dann mit Fußbodenheizung, zu realisieren. Wäre schon schick, Autowerkstatt mit Bodenheizung...
In den nächsten Tagen kommt dann der Elektriker zu uns ins Haus und wir gehen an die Detailplanungen zu Beleuchtung, Versorgung der Einzelarbeitsplätze, Vorbereitung von Ladestationen für E-Autos, Gebäudeleittechnik, Alarmsystem, Absauganlage, Lüftung, u.s.w.

 

18.01.2019

07:30Uhr: Elektroplanung. Elektrikermeister und Kfz-Mechaniker Meister. Kaum zu glauben, dass wir zwei Handwerker uns geschlagene 3 1/2 Stunden über die ja grundsätzlich bereits bestehende Elektroplanung austauschten. Jede Steckdose, jeder Schalter, jede Lampe, jedes Endgerät, bis hin zu den Leitungsführungen und auch die bedarfsgerechte Schaltschrankplanung wurde durchgekaut. Litze für Litze, Leerrohr für Leerohr, Schalter für Schalter. Wass 'n Trip! Abschließend sind wir beide zufrieden und guter Dinge, dass die von uns geplanten Maßnahmen einen reiblungslosen und komfortablen Werkstattbetrieb ermöglichen.

Gegen Mittag kam dann auch noch die Meldung, dass alle für den Entwurf des Bauantrags erforderlichen und auch hilfreichen Unterlagen dem Architekten übergeben wurden und auch an dieser Stelle zielführende Gespräche zwischen Eigner und Architekt erfolgten.

  

 

19.02.2019

Die Unterlagen zur Beantragung der Nutzungsänderung sind zusammengetragen und der Antrag wird zum Ende kommender Woche eingereicht. "Nutzungsänderung eines Gewerbebetriebs von einem Metallbaubetrieb in eine KFZ-Werkstatt" ist der Wortlaut und vom Brandschutz über Immissionsschutz bis zum Stellplatznachweis wurde alles gewürdigt und sollte somit den Anforderungen entsprechen. Parallel dazu laufen die Planungen und Vorbereitungen zu den Baumaßnahmen. Die Bodentruppe rückt am 4. März an um den Boden zu behandeln, damit unsere 600qm Werkstattfläche und die etwa 80qm Diagnosehalle mit Betonestrich nach den DIN Anforderungen für den Betrieb einer Kfz-Werkstatt versehen werden. Öldichtheit, Rutschfestigkeit und Maßhaltigkeit der Ebenen sollten dann gegeben sein.

Die Sanitär- und Heizungsarbeiten und die Aktionen Fassade und Trennwände wurden vergangene Woche besprochen. Zu den Wänden schwanken wir noch zwischen Ytong und Ständerwerk aus Holz und / oder Gipskarton, oder auch einer sinnvollen Kombination daraus, doch werden wir das in den kommenden Wochen im Detail abwägen und dann entscheiden.

Zur Isolierung des Hallendachs im vorderen Bereich werden wir den ursprünglichen Ansatz, unter das vorhandene Blechdach eine Isolierung zu hängen, gegen die Version "alles neu macht der Mai" ersetzen. Das im vergangenen Jahr aufgebrachte Trapezblech würde dann entfernt und durch sog. Sandwichpaneele mit einer Isolierstärke von 120mm ersetzt werden. Der Kostenaufwand ist nur unerheblich höher, wie bei der Variante mit Isolierung innen, doch bilden sich dann keine Hohlräume, die nicht mehr, oder nur noch schwer, kontrollierbar sind.

 

21.02.2019

HULK bekommt `ne Braut... Nachdem sich am neuen Standort wohl häufiger der Bedarf an einer fahrbaren Arbeitsbühne ergeben wird, haben wir uns zur Anschaffung einer elektrohydraulischen Scherenhebebühne entschlossen. GENIE GS 2032, Plattformhöhe 6,10 m, Belastbar mit 363kg, Plattform 2,26 m, ausfahrbar auf bis zu 3,18 m, Eigengewicht 1830kg, zur Schonung Hallenboden weiße Reifen, Batterien in 2017 neu.

 

28.02.2019

Schlüsselübergabe. Auch wenn der Vormieter noch nicht ganz ausgeräumt hat, so haben wir nun schon mal die Schlüsselgewalt über unsere neue Bleibe. Am Nachmittag stand dann noch ein Treffen beim Architekten auf der Tagesordnung und nun gilt es die benötigten Unterschriften auf den Plänen zu bekommen um die Unterlagen dann der Gemeinde von Adelsried zu übergeben. Ab hier haben wir erst einmal keinen Einfluß mehr auf das was kommt und es gilt das Urteil des Landratsamtes abzuwarten. Wir hoffen auf eine zügige Genehmigung ohne weitere Auflagen, doch ist das bei einer Umbaumaßnahme mit Nutzungsänderung in einem älteren Gebäude, das nach unterschiedlichen baurechtlichen Regeln aus unterschiedlichen Jahrzehnten gebaut und schon ein paarmal umgebaut wurde, nicht immer ganz so einfach. Doch sind wir gut vorbereitet und auch wenn die Behörden noch weitere Nachweise und Gutachten z.B. zur Brandlast oder Lärmbelastung wünschen, dann werden wir eben nachlegen.

 

02.03.2019

Heute wurde die Kfz-Werkstatt für einen Tag zum (Edel) Stahlbaubetrieb umfunktioniert und Dank unseres umfangreichen Gerätefundus konnten die Einbaurahmen für Bremsenprüfstand, Doppelscherenbühne und Scheinwerfereinstellplatz aus Edelstahl gefertigt werden. Die Materialwahl hat natürlich seine Gründe. Grundsätzlich sind entsprechende Rahmen aus Stahl gefertigt und dann verzinkt. Ein Grund für die Edelstahlvariante war die absolute Korrosionsbeständigkeit. Eine Verzinkung nutzt sich bei dauerndem und wiederholtem Überfahren früher oder später ab und dann wird das Ganze, beschleunigt noch durch Streusalzreste, wieder rostig. Der nächste Grund war der Faktor Zeit. Gebäudeschlüssel seit gestern, Bodenbauer am Montag, 3 Tage sind wenig Zeit für externe Beauftragungen oder Bestellung und Lieferung von Fertigteilen. Und das war dann auch Grund Nummer drei: nur der Rahmen für den Rollenprüfstand wäre in der vom Hersteller angebotenen Version für unsere Zwecke grundsätzlich verwendbar. Die Hebebühnenrahmen müssten auf unsere Zwecke angepasst werden und die Einfassung für die ebene Lauffläche unseres Scheinwerfereinstellgeräts ist in der von uns benötigten Version gar nicht verfügbar.  Am Abend war dann alles fertig und es ergab sich die Gelegenheit die beiden Hallen, nun weitgehend leer geräumt, im Foto abzubilden.

 

In acht Stunden vom Edelstahl Halbzeugehaufen über Trennschleifer und Schweißgeräten bis zum einbaufertigen Produkt.

 

 

Annahme- und Analysehalle im Rohzustand...

...und auch die etwas über 1000 qm große rohe Halle wartet nur darauf sich schon sehr bald zur modernen Werkstatt zu entwickeln.

 

03.03.2019

Unser aktuelles Maskottchen HOMMAGE 80 ist der erste DMC-12, der in die Halle rollte. Noch wirkt der Wagen etwas verloren in dem rohen großen Raum, doch wird sich das schon sehr bald ändern...

 

04.03.2019

Die Truppe von ROTHDACH Industriebodentechnik rückt an und das mit schwerem Gerät. Betonfräse "Berta" wird in Stellung gebracht und es gilt den alten Betonboden um etwa 5 cm nieder zu fräsen. Ein sehr schall-und staubintensiver Vorgang, doch macht die Berta einen tollen Job!



BERTA live und in Farbe:  youtube

 

07.03.2018

Die letzten zwei Tage haben die Bodenbauer dann doch noch etwas mehr gefordert wie Ursprungs geplant. Der Gedanke, die erhöhte Fläche "mal eben" abzufräsen und dann darauf zu betonieren, funktionierte nur bei etwa einem Sechstel der Fläche. Im restlichen Bereich lockerte sich das verbleibende Material und musste somit großflächig herausgebrochen werden um die dann zu Tage geforderte alte Bodenplatte zum tragfähigen Aufbau des neuen Bodens schließlich auch zu fräsen. Somit mehr Abbruch, mehr Bauschutt, mehr Arbeit.

Doch auch heute beweist die ROTHDACH Truppe mit zwei Dutzend flinker Hände einmal mehr, dass sie das Thema BODEN voll im Griff hat. Es wurde die Teilfläche von etwas über 600qm in der großen Halle nach Verankern der Einbauten wie Verdunstungsrinne und Leitungsschächten und der Einbringung der nach DIN geforderten Menge Baustahlgewebe, betoniert und unter Beachtung der stellenweise geforderten Gefällewinkeln glatt gezogen. Nach dem Glattstrich wurde dann in einem mehrstündigen Abstand die gesamte Fläche mit einer ziemlich großen Maschine wiederholt geschliffen.

GRUNDSÄTZLICH: Und warum das Ganze? Der alte Boden war an vielen Stellen schadhaft und etwa auf einem Drittel der Fläche zeigte sich eine etwa 12 cm hohe Stufe. Da die Halle in den Jahren schon ein paar verschiedene Nutzungen erleben durfte, wurde immer wieder mal am Boden herum gebastelt. Darum nun eine professionelle Lösung mit diesem für einen Werkstattbetrieb geeigneten Betonboden. Von Rutschfestigkeit, Öldichtheit und Festigkeit entspricht dieser jetzt allen Vorgaben für den Betrieb einer Kfz-Werkstätte. Durch den kompletten Neuaufbau und die somit gesicherte Festigkeit können wir dann auch unsere geplanten grundrahmenfreien Hebebühnen stellen, ohne ein unsicheres Gefühl wegen altem und nicht kalkulierbarem Beton zu haben.


In der Annahme- und Analysehalle sind ohnehin für den Bremsenprüfstand, die Unterflurhebebühne und den Scheinwerfereinstellplatz gröbere Eingriffe in den Boden zu machen und darum haben wir entschieden, die ganze Fläche neu aufzubauen. All zu viel "Fläche" war nach Ausschnitt der Rahmensetzbereiche vom alten Boden ohnehin nicht mehr übrig...

 

 

Auch das Thema Werkstattausstattung wird parallel bearbeitet und in den vergangenen Wochen wurden dazu nach reiflichen Überlegungen und einem regen Austausch mit Kollegen, Fachvertretern, erfahrenen Werkstattausrüstern und routinierten Anwendern einige Entscheidungen getroffen. Hier eine Auswahl der zur Rede stehenden Geräte:

 

1x NORDLIFT DH2500 1-Säulen Hebebühne elektrohydraulisch          3x Ravaglioli KPX 337 LWR 2-Säulen Hebebühnen elektromechanisch

 

   

2x ROTARY DS32 Doppelscheren Hebebühnen elektrohydraulisch      1x CONSUL C-LINE 4.45L 4-Säulen Hebebühne elektromechanisch

 

    

vollautomatische Reifenfüller                                                      Lasersystem zur 4-Rad Achsvermessung          

 

13.03.2019 

Nach dem doch sehr aufwendigen Einmessen und nivellieren der Einbaurahmen und SEP Stellflächenbegrenzung haben wir noch die restlichen Edelstahlwinkel für den verbleibenden Grubenrand eingepasst. Am Nachmittag bekam dann auch die kleine Halle ihre Füllung und unser Annahme- und Analysezimmer nimmt so langsam Formen an. Am Abend wurde die Fläche, wie schon bei der großen Halle, dann wieder im Abstand von ein paar Stunden bis in die späte Nacht hinein mit einer diesmal etwas kleineren Maschine glatt geschliffen und verdichtet.

Me·ta·mor·pho·se

 

14.03.2019

>Abgabe Bauantrag in der Gemeindeverwaltung Adelsried.

 

15.03.2019

>Besprechungen mit Dachdecker nebst Spengler bzgl. Dachersatz.

>Treffen mit der 1. Bürgermeisterin zur Projektbesprechung und zwecks "sich mal kennenlernen".

>Besuch beim Heizungsbauer und Sanitärinstallateur zur Angebots- und Umfangsbesprechung.

 

19.03.2019

Die Verschalungen von Grube und angrenzendem Rahmenwerk sind weg und unser Annahme- und Analysezimmer darf sich nun etwas erholen. Die Betonflächen von beiden Hallen werden nach vollständiger Durchtrocknung und bei ausreichenden Außentemperaturen noch ein letztes mal geschliffen und dann versiegelt. Auch die Dehnfugen werden in diesem Zuge dauerelastisch verschlossen. Diese Aktion ist für Anfang April geplant und im Anschluß kann der Einbau der Geräte beginnen.

 

21.03.2019

Heute war Tag der Transporte. Arbeitsbühne, Stahltüren, Elektromaterial geholt und auch HULK wurde heute von einer Spedition

für Spezialtransporte im Norden verladen und sollte kommende Woche den Weg nach Adelsried machen um uns zu Unterstützen.

 

23.03.2019

Nach Besprechungen mit Handwerksmeistern aus den Bereichen Fliesen und Elektro wurde heute ein weiteres Relikt aus der Vergangenheit vom Bauwerk gelöst und die Gegebenheiten unter mehrstündigem Einsatz von Brechwerkzeug und Schubkarre an die Bedürfnisse der neuen Sektionaltore angepasst. Somit kann nun auch der Asphaltbauer seine Arbeit machen, die letzte Abwasserrinne setzen um dann die Fläche vor der Halle bis zu den Edelstahlkanten und späteren Abschlußflächen der unteren Tordichtungen zu asphaltieren. Somit werden wir vollkommen ebene und auch noch entwässerte Einfahrtsbereiche bekommen.

 

25.03.2019

Der einbetonierte Edelstahlrahmen zur Abgrenzung der Aufstellfläche für unser Scheinwerfereinstellgerät, wurde nach einer letzten lasergestützten Kontrolle auf Maßhaltigkeit mit einem schwundfreien und nach Durchtrocknung äusserst strapazierfähigen Spezialmörtel, einem sog. Fließbeton, ausgegossen und sorgfältig abgezogen.

 

26.03.2019

Die alten Glasscheiben sind schon weitgehend abgebaut und bis Mittwoch wird diese energetisch unvorteilhafte 1-Scheiben Verglasung per Container sortenrein zur Verwertung gehen. "YTONG" hat auch geliefert und 26 Paletten feinster Porenbetonelemente stehen bereit um daraus einen nicht unerheblichen Teil unserer neuen Wände zu gestalten. Nein, niemand beabsichtigt eine Mauer zu bauen! ...aber ja, natürlich bauen wir Mauern. Zur Gestaltung und Abgrenzung thermisch unterschiedlich gewerteter Bereiche und um Geräuschbelastungen vom Mechanikerohr fern zu halten. Stichwort: Kompressor der Druckluftanlage. Doch werden unsere Mauern durchweg Türen und Tore haben um die Reisefreiheit innerhalb der dann doch etwa 1300qm sicher zu stellen. Parallel wurden heute auch die alten Elektroleitungen in den beiden Hallen spannungsfrei gelegt und so können die überschüssigen Kabel und Kanäle abgebaut werden, um Platz für die komplett neue elektrische Anlage zu machen. Auch der Elektroverteilerschrank ist bereits in Produktion und dieser wird seinen Platz im dann neu erbauten Technikraum bekommen um unserem Kompressor Gesellschaft leisten.

Auch HULK hat heute erstmals bayrischen Boden berührt und der hannoveraner Trucker war sichtlich amüsiert über unser Oldtimer Stahlroß.

Der Trucker und Kollege "Pluto" spenden ein Daumen hoch! für unseren HULK.

 

28.03.2019

Die Mitarbeiter der benachbarten Firma Häring Asphalttechnik haben heute die Deckschicht der Fläche vor der Halle mit einer 8er Teerdecke versehen und alles schick in Form gewalzt.

 

30.03.2019

Fensterbau war angesagt! Nachdem der Hersteller unserer gewählten Verglasung, oder besser der Polycarbonat Stegplatten in thermisch getrennten Aluminium Rahmen Bauweise, einen ausserordentlich hohen Montagepreis im 5-stelligen Eurobereich aufgerufen hatte, haben wir uns entschlossen, sowohl Aus- als auch Einbau, unter fachkundiger Anleitung versteht sich, in Eigenregie zu erledigen. Heute am Samstag kamen so für die ersten Schritte in der Sache 7 Leute zusammen um mit der Verglaserei zu starten.

Unser Scherenarbeitsbühne hat nun auch einen Namen: "die bezaubernde Jeannie" , abgeleitet vom Hersteller GENIE.

 

01.04.2019

Heute vor einem Monat war Schlüsselübergabe.
FAZIT nach 31 Tagen unseres Neustarts: Alles läuft. Der Bodenbauer ist, bis auf die abschließende Oberflächenversiegelung, mit seinen Arbeiten durch. Die Elektriker, sowohl der Kollege bis zum Schaltschrank und auch der Verantwortliche bis zur letzten Steckdose, sind im Plan und das Material liegt bereit. Der Heizungsbauer ist bereits dabei die Versorgungsleitungen für unsere Deckenstrahlplatten zu verlegen, der Sanitärler hat die beiden Toiletten bereits saniert, die Maurer haben heute begonnen die Trennwände nebst Betonsäulenwerk zu stellen und unsere neue thermisch getrennte Polycarbonat Isolierverglasung wird auch zum Ende der Woche verbaut sein.
Egal wohin man guckt, an allen Ecken und Enden wird gearbeitet. Gebohrt, geschraubt, gehämmert, gesägt, gepresst, aber auch abgebrochen, eingerissen, durchgebohrt und abtransportiert.

Absauganlagenbauer
Architekt
Asphaltbauer
Betonbauer / Estrichleger
Dachdecker
Elektriker (Mehrzahl)
Fliesenleger
Hebebühnenbauer
Lüftungsbauer
Maler und Anstreicher
Maurer und Verputzer
Raumausstatter / Bodenleger
Heizungsbauer
Sanitärinstallateur
Spengler

…alle waren und sind bereits aktiv, oder stehen in den Startlöchern.
Fensterbau, Trockenbau, Isolierarbeiten und was sonst noch ansteht ist auch bereits umfassend geplant.
Auch die meiste Werkstattausstattung wie Hebebühnen und Bremsenprüfstand, liegen zum Abruf bereit und sollten zum Anfang Mai geliefert und montiert werden.

Wenn der zweite Monat ähnlich läuft wie der Erste, sollte einem reibungslosen Übergang von Lechhausen nach Adelsried nichts im Wege stehen. Doch es versprechen noch spannende Wochen zu werden...
 

 

02.04.2019

Der Meister und seine Maurer sind gestern angerückt und ziehen flott die Wände hoch. So schnell werden aus einer 1000qm Halle zwei Einheiten für unterschiedliche Nutzungen und mit getrennten Klimazonen.

 

05.04.2019

Da für das Wochenende weitere Abbrucharbeiten im Inneren der Halle geplant sind, hielten wir es für angebracht, den Bauschuttcontainer umzusetzen. Da uns ein entsprechender LKW aktuell nicht zur Verfügung stand, galt es eine alternative Variante zur Verbringung zu finden. HULK war hierzu bereit... irgendwie...

 

 DAS KLAPPT NIE!                                                 HMMM... OKAY...                                         SO KÖNNTE ES KLAPPEN...

FAZIT: geht ned gibt's ned.

 

06.04.2019

Heute klare Ansagen: Durchbruch, Abbruch, Abfuhr.

 

Den vollen Container vermochte selbst HULK nicht mehr zu stemmen, doch gibt es hierzu auch geeigneteres Gerät.

Und dem Thema Neugestaltung wurde Raum gelassen, in Theorie und Praxis.

 

12.04.2019

Nachdem die neue Isolierverglasung an Front und Seite unserer Hallen komplett montiert war, haben die Torbauer die zwei Sektionaltore eingesetzt. Diese sind thermisch getrennt ausgeführt, heisst: die Innenflächen sind mit den Aussenflächen über isolierende Materialien wie Kunststoffe und Polyurethanschaum verbunden um eben eine thermische Trennung zwischen Innenraum und Außenwelt sicherzustellen. Bedienung der Tore erfolgt über kleine Handsender, oder per Knopfdruck im Inneren der Halle. Im Hintergrund haben die Maurer gemauert was das Zeug hält und auch die ersten Türen sind gesetzt. Nächster Schritt der Ziegelkünstler und Ytongakrobaten wird es sein, die Front zu schließen. Der Sockel für die Wand ist bereits gegossen und so wird auch dieser Bauabschnitt zeitnah abgeschlossen sein.

 

 

16.04.2019

Zug um Zug wird die Gebäudefront verschlossen. Nachden die Torbauer ihr Werk vollendet und der Maurer seine Betonsockel gegossen, gilt es nun die restlichen Löcher mit Ziegel zu stopfen. Die Ziegel stehen etwa 6cm über die Betomkanten vor, da der Beton noch mit einer eben 6cm starken Isolierung versehen wird um thermische Brücken zu vermeiden. Die gesamte Fassade bekommt somit durch die Isolierverglasung, die thermisch getrennten Türen, Fenster und Rolltore, einen ordentlichen Dämmwert, der zum einen die Wärmeverluste nach aussen mindert, darüber hinaus aber auch das unkontrollierte Aufheizen durch Sonneneinstrahlung auf ein Minimum reduziert.

 

Die zwei Mann in der Morgensonne sind am Abend mit dem Tagwerk wohl zufrieden.

 

Erst war die Wand im Weg, dann war die Wand weg und das Rohr im Weg, dann verschwand das Rohr und dann war der Weg frei.

 

Die ersten 42 Satz Winterräder sind bereits zur Einlagerung ins neue Domizil verbracht.     Jeder einzelne Satz auf seinem eigenen Rollbrett.
So soll für alle Zukunft ein Schleppen und Tragen der schweren Räder vermieden werden. Das gesamte neue Räderlager wird so organisiert.

 

20.04.2019

Betonflächenbehandlung, letzter Akt. Reinigung, Schliff und abschließende Beschichtung mit einer Acryl Versiegelung, die in die obere Schicht der Fläche eindringt, diese somit noch etwas härter, widerstandfähiger und gegen Schmutz, Öl und jede Art von Fremdeinflüssen unempfindlicher macht. Soweit die Theorie...

Nach 48 Stunden Ablüft- und Trockenphase sollen die Flächen voll belastbar sein und auch unser Analysezimmer hat nun 2 Tage Osterferien.

 

 

...und in Mitten all der Baustellenromantik guckt der erste Delo schon mal frech durch's Tor.

 

Auch der Dachdecker hat geliefert. 630 Quadratmeter 120er Sandwich Paneele, Kran und auch Gerüst. So kann gleich nach Ostern
die aktuelle Dachhaut durch diese isolierten Elemente ersetzt werden um so das Gebäude auch nach oben thermisch abzuschotten.

 

27.04.2019

HULK DAY war das Motto des Tages, denn unser TOYOTA Stapler soll heute seine neuen Farben bekommen. So sind etwa 20 Leute zusammen gekommen um HULK zu säubern, zu schleifen und dann in einem echt giftigen Grün zu streichen. Wir haben zu Pinsel, Schleifklotz und Acryllack auch noch Grill, Kohle und Würstchen bereit gelegt und so wurde es ein stimmiger Tag, der letzendlich in geselliger Runde und mit HULK's Grünheit endete.

- putzen -                                                                                            - schleifen -

 

- malen -                                                                                             - GRÜN! -

DELO... what else...

 

nicht's ist unmöööööglich... TOYOOTAAAA!

 

Tags dannach kam der Fensterbauer und setzte die zwei Elemente an der Gebäudefront. Auch diese sind thermisch getrennt. Für Einsichten und Aussichten.

 

"Das alte Ego" Rohrinstallateur, denn man lernt auch wirklich nix umsonst. Naja, mit altgriechischer Geschichte könnte man hier nicht wirklich was reißen.

 

Am 2. Mai wurden die letzten Isolierpaneele auf das Hallendach gelegt und die Aktion "Isolierung oben" neigt sich dem End entgegen.

 

Auch die erste Türe an der Gebäudefront, hier der Zugang zum "Center", wurde heute gesetzt. Thermisch getrennt versteht sich.

 

Im Erdgeschoß sind nun auch alle Schlitze gebrochen, die Leerrohre verlegt und auch die Sanitärinstallationen erledigt.

In der großen Halle steht bereits das Gerüst für den Verputzertrupp, der am 10. und 11. Mai seine Arbeit machen will. 

 

Auch unser Beton Plateau, dass wohl in Zukunft als "Delo-Lounge" ins Standort Konzept eingepflegt wird, hat nun einen Estrichbelag bekommen,

wie auch die dahinter liegenden Räume, die zu einer kleinen Bibliothek und einer Heimat für unsere ehem.  Delo-Stüberl  Sammlung werden sollen.

 

 

KW19 war Hebebühnenmontage Woche. Die Bühnen wurden bereits vor Monaten geordert und KW18 als Liefertermin vereinbart und bestätigt. Am Montag der KW 19 kamen dann nach mehreren  "Motivations"  Anrufen auch tatsächlich alle 6 Bühnen, von 2 unterschiedlichen Lieferanten und der ebenfalls für Dienstag fix gebuchte Hebebühnenaufbauprofi hatte mit seinen Mitarbeitern 2 Tage lang ordentlich zu tun.

 

KW20 ging es dann weiter mit Einbau Bremsenprüfstand und auch der Verputzertrupp ist angerückt um die noch rohen Wände in unserer neuen Bleibe zu verputzen. Parallel wurde auch bereits der erste Kilometer Stromkabel verlegt und auch die Verrohrungen von Druckluft- und Brauchwasserverteilung gehen stramm voran. Im Büro- und Dinerbereich verspachtelt der Raumausstatter bereits die alten Fliesenböden um ebene Flächen zur Verlegung der neuen Bodenbeläge zu erhalten. Auch sind die meisten der zahllosen Schlitze und Ausbrüche zur Verlegung der neuen Elektroinstallation bereits verschlossen und von professioneller Maurerhand geglättet und eingeebnet.

Rollenprüftstand, verzinkt, allradtauglich, mit ASA Schnittstelle und frisch kalibriert. Blöd nur, dass der Hersteller uns ein Maximalmaß von 5 Meter vom Prüfstand bis zur Anzeigetafel genannt hat, die Leitungen nun aber doch fast doppelt so lang sind. "Da hält sich doch eh niemand dran" war als Argument für uns mehr wie unbefriedigend, denn wir haben uns daran gehalten, alle Maße aus dem Fundamentplan exakt eingehalten und nun steht die Anzeigetafel mit 5 Meter überschüssigem Kabelsalat doof im Raum. Naja, auch hier gibt es wieder eine Lösung, doch sieht "Professionell" in unserer Welt ein wenig anders aus...

 

 

 ...Fortsetzung folgt...